Elias Bakatukanda soll beim VfL Osnabrück Spielpraxis sammeln, um beim 1. FC Köln im kommenden Sommer durchzustarten. Ein ehemaliger FC-Trainer hat entsprechend hohe Erwartungen an den jungen Verteidiger.
„Erwarte eine Menge“FC-Leihe überzeugt bei Debüt – Ex-Köln-Coach zufrieden

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Elias Bakatukanda soll in Osnabrück Spielpraxis sammeln, um beim 1. FC Köln wieder anzugreifen.

Der Anfang für Elias Bakatukanda (22) ist gemacht. Der gebürtige Kölner hat mit etwas Verzögerung sein Debüt für seinen Leihklub VfL Osnabrück gegeben.
Nachdem der Verteidiger die beiden vergangenen Ligaspiele gegen Hertha und Kiel krank verpasst hatte und demnach noch auf sein Pflichtspiel-Debüt wartet, kam er nun im Testkick gegen den SC Wiedenbrück zum Einsatz. Die ersten 90 Minuten im neuen Trikot.
Bakatukanda und Schultz haben gemeinsame FC‑Vergangenheit
Dabei gab der Innenverteidiger in der Dreierkette eine sehr gute Figur ab, war maßgeblich daran beteiligt, dass beim 3:0-Erfolg gegen den Regionalligisten der Laden hinten dicht blieb. Das sah auch Trainer Timo Schultz (49), der Bakatukanda noch aus der gemeinsamen FC-Zeit zwischen Januar und Juli 2024 kennt.
„Baka hat die gesamte Vorbereitung in Köln mitgemacht. Er ist zu 100 Prozent bereit. Ihm fehlen lediglich die Spielminuten, aber er hat es sehr gut gemacht. Er hat fast jeden Zweikampf hinten für sich gewonnen und gute Bälle hinten rausgespielt“, sagte der Osnabrück-Coach.
Gleichzeitig verriet Schultz, der den FC-Abstieg 2024 am Ende nicht verhindern konnte, dass er hohe Erwartungen an den Neuzugang aus Köln hat. „Er hat das gebracht, was ich mir von ihm erwarte – und das ist eine Menge“, sagte der Coach.
Nun hat Bakatukanda noch rund zwei Wochen Zeit, um sich für seinen ersten Pflichtspiel-Einsatz zu empfehlen. Denn das ist das Ziel. Der junge Abwehrspieler soll möglichst viel Spielzeit sammeln, um für eine FC-Rückkehr gerüstet zu sein.
Denn die Kölner Verantwortlichen halten nach wie vor große Stücke auf den 22‑Jährigen. So wollten Kessler und Co. dem Zweitligisten keine Kaufoption für Bakatukanda gewähren, weil sie in ihm das Potenzial sehen, es beim FC im dann dritten Anlauf zu schaffen. Dafür muss Bakatukanda vor allem aber auch gesund bleiben.
Das ist ihm sowohl in Österreich als auch jetzt in der Vorbereitung beim FC zum Verhängnis geworden. In Linz zog er sich eine schwere Verletzung zu und verpasste damit die entscheidenden Monate. In Köln war er in den wichtigsten Wochen krank und konnte daher keine Werbung für sich betreiben.
