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Winter-Wechsel?England-Klub baggert an FC-Enttäuschung

Rav van den Berg im Training des 1. FC Köln.

Copyright: IMAGO/Beautiful Sports

Rav van den Berg durfte sein Können dieser Saison bislang nur im FC-Training zeigen. 

Rav van den Berg konnte die Erwartungen beim 1. FC Köln bisher nicht erfüllen. Im Januar könnte es einen Ausweg für den Niederländer geben, mit dem er sich gleichzeitig einen Traum erfüllen könnte.

Rav van den Berg kommt beim 1. FC Köln einfach nicht zum Zug. Obwohl sich die Defensive unter René Wagner bislang alles andere als sattelfest präsentiert, ist der Königstransfer des vergangenen Sommers komplett außen vor.

Der Niederländer ist in der Abwehr-Hierarchie lediglich auf Rang vier und hat derzeit wenig bis kaum Aussichten auf Spielzeit. Der Unmut wächst – und zwar auf beiden Seiten. Denn das hatten sich sowohl Spieler als auch Verein anders vorgestellt.

Wagner sprach zuletzt Klartext zu van den Berg

Für den FC war van den Berg ein teures Invest, das sich eines Tages auszahlen sollte. Der Plan: Van den Berg wird Stammspieler und eines Tages als Leistungsträger in der Bundesliga für teuer Geld verkauft.

Das wäre auch im Sinne des Verteidigers gewesen, der seit Tag eins am Geißbockheim keinen Hehl daraus gemacht hat, dass der FC nur ein Sprungbrett ist, um es in die Premier League zu schaffen.

Inzwischen herrscht Ernüchterung, wenngleich sich der Traum von England für van den Berg trotzdem über Umwege erfüllen könnte. Denn laut vereinsnahen Quellen buhlt West Ham United intensiv um den jüngeren Bruder von Premier-League-Profi Sepp van den Berg. Demnach wollten die „Hammers“ den Kölner bereits im Sommer verpflichten und wagten sogar einen Vorstoß, der am Ende erfolglos blieb. Jetzt könnte ein Wechsel klappen. Schönheitsfehler für van den Berg: West Ham ist in der vergangenen Saison aus der Premier League abgestiegen, peilt aber aktuell den direkten Wiederaufstieg an. Nach acht Spielen belegen die Londoner Platz zwei in der Tabelle. 

Das Interesse an van den Berg scheint jedenfalls ungebrochen zu sein. Auf der Insel geht man davon aus, dass die Londoner im Januar einen neuen Vorstoß wagen werden und dem FC ein konkretes Angebot machen wollen. Es kursieren sogar konkrete Zahlen jenseits der 15 Millionen Euro. Diese dürften zumindest in Zweifel gezogen werden, da der Marktwert des Abwehrspielers in seiner Köln-Zeit eher gefallen als gestiegen ist.

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Van den Berg konnte bislang nicht mal seine Ablöse von 8,5 Millionen Euro rechtfertigen. Beim FC wäre man daher schon froh, wenn man mit einer schwarzen Null aus der Sache rauskommen könnte. Denn so richtig glaubt keiner mehr an den Durchbruch des 22-Jährigen, nicht mal René Wagner.

Der FC-Coach sagte zuletzt nüchtern: „Es wird immer wieder Situationen geben, in denen er nicht im Kader sein wird.“ Spricht nicht dafür, dass der Niederländer eine besonders große Rolle unter dem FC-Trainer spielen wird. Daher könnten alle Seiten ein Interesse an einer Veränderung im Januar haben. Beim FC würde man sich jedenfalls adäquate Angebote anhören.