Der FC geht im Werben um Silas Andersen leer aus: Der junge Däne hat sich langfristig an einen Top-Klub in Portugal gebunden.
Martel-Nachfolger vom MarktTop-Klub funkt dem 1. FC Köln dazwischen

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Arbeitet am Kader für die neue Saison: FC-Sportdirektor Thomas Kessler

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Der 1. FC Köln sucht für sein defensives Mittelfeld nach einem Nachfolger für Eric Martel, der bereits ablösefrei den Abflug zum Bundesliga-Konkurrenten FSV Mainz 05 gemacht hat.
Ein Name, der zuletzt heiß gehandelt wurde, ist nun aber vom Tisch: Dänen-Kante Silas Andersen zieht es nach Portugal, wie am Dienstag (9. Juni 2026) bekannt wurde!
Silas Andersen kommt nicht zum 1. FC Köln
Schon im Winter war die Personalie heiß: Im Januar hatte das dänische Fachmagazin „Tipsbladet“ berichtet, dass der FC den groß gewachsenen Mittelfeldspieler von BK Häcken ins Visier genommen und ein erstes Angebot über vier Millionen Euro unterbreitet hat.
Der Conference-League-Teilnehmer aus Göteborg lehnte damals umgehend ab und forderte demnach mindestens sieben Millionen Euro. FC-Sportchef Thomas Kessler besserte aber nicht nach.
Das Interesse am Spieler bestand nach Informationen von EXPRESS.de aber auch, nachdem der Sechser im März seinen Vertrag in Schweden vorzeitig bis 2029 verlängerte. Sportdirektor Thomas Kessler hat sich weiterhin stets um den 21-Jährigen bemüht.
Doch jetzt ist klar: Der FC ist raus aus dem Rennen! Die portugiesische Zeitung „A Bola“ berichtete bereits am vergangenen Mittwoch, dass Andersen bei Sporting Lissabon unterschreiben werde. Die Ablöse soll sich dem Bericht zufolge inklusive Bonuszahlungen auf rund zehn Millionen Euro belaufen.
Nach dem überstandenen Medizincheck unterschrieb Andersen beim portugiesischen Top-Klub einen Vertrag über fünf Jahre. Für Sporting ist der dänische Profi bereits der vierte Neuzugang für die Saison 2026/27. Nach Rodrigo Zalazar, Pedro Lima und Issa Doumbia wurde jetzt auch Andersen offiziell vom Verein vorgestellt.
Dass Häcken in diesem Sommer Spieler abgeben werde, hatte Sportdirektor Erik Friberg erst am vergangenen Dienstag angedeutet. Einen Verbleib Andersens wollte er dabei nicht zusichern: Man werde „jemanden verkaufen“, er könne nicht versprechen, „dass Silas bleiben wird“.
Doch jetzt ist der Deal fix, und der 1. FC Köln hat in dieser Personalie das Nachsehen.
