Für den 1. FC Köln steht der Keller-Kracher gegen Werder Bremen an. Dass der FC unter Druck steht, davon will Trainer René Wagner aber nichts wissen.
FC im Keller-Kracher unter Druck?Wagner selbstbewusst: „Unsere Jungs nicht!“

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Innerhalb von fünf Tagen stehen zwei Keller-Kracher für den 1. FC Köln an. Vor dem Duell auf St. Pauli (17. April, 20.30 Uhr) kommt am Sonntag Werder Bremen ins Rhein-Energie-Stadion (15.30 Uhr/DAZN und im EXPRESS.de-Liveticker).
Nur knapp 123 Stunden liegen für die Kölner zwischen dem Abpfiff gegen Bremen und dem Anpfiff auf St. Pauli – die beiden Spiele gegen die direkten Tabellennachbarn im Abstiegskampf werden immens wichtig für den FC und Trainer René Wagner (37).
René Wagner: „Tut uns aktuell echt gut“
Die Kölner liegen mit 27 Punkten auf Rang 15, St. Pauli mit 25 Zählern direkt dahinter und unmittelbar vor dem FC steht Bremen mit 28 Punkten. Von Druck will Wagner aber überhaupt nichts wissen.
„Logischerweise wollen wir das Spiel am Sonntag gewinnen, unser großes Ziel sind die drei Punkte. Ich glaube, ich habe es die letzten drei Wochen ganz gut geschafft, das auch rüberzubringen, dass wir wissen, dass es den Druck von außen gibt“, sagte Wagner am Freitag (10. April) auf der Pressekonferenz.
Der 37-Jährige fügte aber auch an: „Intern müssen wir den aber so gering wie möglich halten. Das machen wir in der täglichen Arbeit mit der Mannschaft. Wir versuchen, an die Truppe auch nichts rankommen zu lassen, sondern ganz im Gegenteil, wir wollen Ruhe ausstrahlen.“
Gerade nach dem zwischenzeitlichen 0:2-Rückstand in Frankfurt habe man seiner Mannschaft angemerkt, die nötige Ruhe und das Vertrauen in die eigene Stärke zu haben, wieder zurückzukommen. Durch die Treffer von Jakub Kaminski (70. Minute) und Alessio Castro-Montes (83.) gelang am Ende auch noch der Punktgewinn.
Wagner sagte dazu selbstbewusst: „Andere Mannschaften wären nach dem 0:2 zusammengebrochen, unsere Jungs nicht! Es tut uns aktuell echt gut, intern ruhig zu bleiben.“
Um die sportliche Bedeutung der Bremen-Partie im Abstiegskampf ist man sich beim FC aber, ohne von Druck sprechen zu wollen, dennoch bewusst: „Wir wissen, dass es für uns am Sonntag ein wichtiges Spiel ist und dass wir die drei Punkte wollen. Mit dem Einsatz gehen wir ins Stadion am Sonntag.“

