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Jugend-RauschKwasniok hat FC-Talent auf dem Zettel: „Großen Schritt gemacht“

Jugend-Rausch beim 1. FC Köln! Unter der Woche gab es vor 50.000 Fans ein Weltrekordspiel gegen Inter Mailand. Trainer Kwasniok hat die FC-Talente genau im Blick.

Der 1. FC Köln ist eine Top-Ausbildungs-Adresse im deutschen Fußball. Das beweisen nicht zuletzt die Winterzugänge Jahmai Simpson-Pusey (20, von Manchester City) und Felipe Chávez (18, vom FC Bayern München). Sie wissen, dass sie hier Spielzeit bekommen.

Auch aus den eigenen Reihen streben etliche Jungs nach oben. Fynn Schenten (18) und Youssoupha Niang (19) trainieren regelmäßig bei den Profis mit, wurden nach dem Youth League-Spiel gegen Inter Mailand (1:3) aber einen Tag geschont. Gegen Leipzig (Sonntag, 8. Februar 2026, 15.30 Uhr, DAZN und Liveticker auf EXPRESS.de) dürften sie wieder im Kader stehen.

Etienne Borie ist Kwasniok positiv aufgefallen

Nach den Ausfällen von Linton Maina (26/Rippenbruch) und Alessio Castro-Montes (28/Muskelverletzung) hatte FC-Trainer Lukas Kwasniok (44) am Donnerstag vier Jungs ins Profi-Training hochgezogen: Cenny Neumann (19), Nilas Yacobi (19), Etienne Borie (19) und Luc Dabrowski (20).

Einen davon könnten die Fans bald auch in der Bundesliga sehen. Kwasniok erklärt: „Das ist grundsätzlich der Weg, den wir gehen wollen. Ich habe 15 bis 20 Spieler von der U19 oder der U21 bei uns im Training gesehen. Ich will sie sehen, will sie dabei haben, um zu schauen, wie sie sich entwickeln. Da gab es jetzt am Donnerstag ein positives Beispiel: Etienne Borie. In der Vorbereitung war er auch schon bei uns, hatte da noch etwas Nachholbedarf. Jetzt hat er einen großen Schritt gemacht. Da sehe ich, dass die Nachwuchsarbeit Früchte trägt.“

Ob Borie schon am Sonntag bei den Profis dabei ist? Die Regionalliga-Truppe muss am Sonntag pausieren, weil der Platz in Siegen unbespielbar ist. Kwasniok sagt: „Es wird nicht alles über Bord geworfen, aber sie sind immer unter Beobachtung. Im positiven Sinne: Die Tür zu uns ist nicht nur offen, es gibt eigentlich nur einen Türrahmen. Da musst du nur durch.“

Das U19-Spiel gegen Inter hat Kwasniok von der Tribüne aus verfolgt: „Das war ein tolles Ereignis, das hat weltweit noch kein Verein hinbekommen, bei einem Youth League-Spiel 50.000 Fans ins Stadion zu bekommen. Das war ein super Ereignis, logischerweise ist man traurig, wenn das Spiel hinten so wegkippt. Aber Inter war ein Ticken weiter. Trotzdem: Wie die Jungs das gemacht haben, war bravourös.“

Von der U19-Mannschaft hat Kwasniok auch einige Jungs im Visier: „Man kann schon sagen, dass es zwei, drei Jungs auf meinen Zettel geschafft haben. Wie lange sie da drauf bleiben, hängt davon ab, wie sie in Zukunft performen. Das hängt von ihnen ab.“

Trainer Lukas Kwasniok muss beim 1. FC Köln umplanen, da vor dem Spiel gegen RB Leipzig zahlreiche Spieler verletzt sind.

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