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Nach RausschmissEintracht-Sportboss Krösche rechnet mit Toppmöller ab!

Eintracht-Sportvorstand Markus Krösche bei einer Pressekonferenz.

Eintracht-Sportvorstand Markus Krösche bei einer Pressekonferenz. 

Aktualisiert

Nach der Entlassung von Trainer Dino Toppmöller hat Sportvorstand Markus Krösche jetzt nochmal gegen seinen Ex-Coach ausgeteilt. 

Ein Hammer in Frankfurt! Bei der Vorstellung von Coach Albert Riera (43) wollte Eintrachts Sportvorstand Markus Krösche (45) eigentlich nur eine Nebenrolle spielen. Aber Pustekuchen! Als es um Ex-Trainer Dino Toppmöller (45) ging, wurde er deutlich.

Der Kern seiner Kritik: mangelnde Führung. Krösche sagte: „Man muss ehrlicherweise sagen: Wenn eine gewisse Struktur von außerhalb des Platzes fehlt, ist es schwierig, eine Struktur auch auf dem Platz zu bekommen“. 

Krösche über Riera: „Wird uns helfen, wieder in die Erfolgsspur zurückzukommen“

Gerüchte über „zu wenig Struktur“ und eine „zu lange Leine“ gab es intern schon eine Weile. Jetzt hat der Eintracht-Boss das Thema erstmals öffentlich gemacht. Das berichtet „bild.de“.

Der Sportchef beschrieb, wie das Team unter Toppmöller immer mehr sein eigenes Ding machte. Krösche erklärte: „Wenn gewisse Richtlinien zu weit sind, dann ist es menschlich, dass vielleicht die eine oder andere Entwicklung so ist, dass man sich nicht mehr dem Kollektiv unterordnet, sondern irgendwo jeder seinen eigenen Weg geht“, so Krösche. Das Resultat? Eigene Süppchen kochen und Chaos statt Zusammenhalt im Team.

Zwar wurde Toppmöller lange für seine menschliche Art und seine Fähigkeit, Spieler zu fördern, gefeiert. Am Ende fehlte ihm aber die entscheidende Durchsetzungskraft.

Weiter führte Krösche aus: „Auf dem Platz hatte sich so eine ‚Rette sich, wer kann‘-Mentalität breitgemacht, wo wir nicht mehr als Kollektiv gearbeitet haben, sowohl mit dem Ball als auch gegen den Ball.“

Im harten Profifußball trifft es in so einem Fall immer den Trainer. Eintracht Frankfurt zog am 18. Januar die Notbremse und setzte Toppmöller vor die Tür. Seine schreckliche Bilanz: 39 Gegentore in 18 Bundesliga-Matches und nur ein einziger Erfolg in den letzten neun Pflichtbegegnungen. Er bekam die Stars einfach nicht zu einem Team geformt.

Jetzt soll es also Riera richten. Krösche hat vollstes Vertrauen in den neuen Mann aus Spanien: „Ich glaube, dass Albert mit seiner Art und mit dieser Überzeugung, mit seiner Klarheit uns jetzt einfach helfen wird, wieder in die Erfolgsspur zurückzukommen.“

Seine Aufgabe: eine klare Ansage machen und den Fokus wieder auf die Mannschaft legen. Für die Spieler sind die Zeiten der Ausflüchte damit vorbei. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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