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Hammer vor Köln-DuellRB-Star verlässt Leipzig im Sommer

Jubelnde Profis von RB Leipzig

Xaver Schlager mittendrin: Jubelnde Profis von RB Leipzig

Aktualisiert

Zwei Tage vor dem Duell beim 1. FC Köln muss RB Leipzig den Abgang eines Leistungsträgers vermelden. Lange wurde um den Verbleib des Nationalspielers gekämpft, aber vergebens.

Leipzigs Mittelfeld-Star Xaver Schlager wird RB im Sommer ablösefrei verlassen!

Das bestätigte der Klub am Freitag (6. Februar) auf seiner Webseite, zwei Tage vor dem Duell beim 1. FC Köln. Der Nationalspieler Österreichs verlängert seinen auslaufenden Vertrag nicht – nach drei Jahren ist damit Schluss!

Xaver Schlager will noch einmal etwas „anderes erleben“

RB-Sportchef Marcel Schäfer sagt, man habe „lange und intensiv“ um den 28-Jährigen gekämpft, die Entscheidung nach einem ehrlichen und offenen Gespräch aber akzeptiert. Schlager habe das Team „geprägt wie wenige andere“. Jetzt wolle man gemeinsam einen starken Endspurt hinlegen.

Schlager war 2022 aus Wolfsburg gekommen, wurde sofort zum Herzstück im Leipziger Zentrum. 97 Pflichtspiele, vier Tore, neun Vorlagen, dazu DFB-Pokal und Supercup 2023 – seine Bilanz kann sich sehen lassen. Besonders in der vergangenen Saison fiel Schlager allerdings immer wieder wegen Verletzungen aus.

Auch der Spieler selbst schlägt versöhnliche Töne an. Er habe sich in Leipzig „extrem wohlgefühlt“, brauche aber „noch mal eine neue sportliche Richtung“ und wolle etwas „anderes erleben“. Bis zum letzten Spiel verspreche er: Vollgas für RB.

Gegen den 1. FC Köln wird Schlager also wie gewohnt in der Startelf der Leipziger erwartet. Die Partie steigt am Sonntag (8. Februar, ab 15.30 Uhr im Liveticker auf EXPRESS.de) in Müngersdorf.

Und auch Neuzugang und U21-Nationalspieler Brajan Gruda könnte schon in Köln für die Leipziger auf Torejad gehen. Der Offensivmann fühlt sich „topfit“, kennt bereits viele Mitspieler und will mithelfen, Leipzig wieder in Richtung Europapokalplätze zu führen.

Marcel Schäfer zeigte sich zuletzt sehr angetan vom Spieler, hob dessen Tempo, Technik und Kreativität hervor. Aufgrund seiner regelmäßigen Einsätze in England würde Gruda „kaum Eingewöhnungszeit benötigen“. Ob es schon für den FC reicht, bleibt abzuwarten. (oke)

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