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Wagner vor Hertha-TestDas will er sehen – FC-Neuzugang nicht dabei

Der 1. FC Köln testet am Freitag gegen Hertha BSC. Trainer René Wagner sprach am Donnerstag über die Herangehensweise und verriet, für welchen Neuzugang das Spiel noch zu früh kommt.

Am Freitag (31. Juli) wartet der erste richtige Härtetest der Vorbereitung auf den 1. FC Köln, gegen Zweitligist Hertha BSC wird der Bundesligist erstmals richtig gefordert sein.

Der Test ist für den FC der Abschluss des Trainingslagers in Kitzbühel und St. Johann (Tirol), ab 12 Uhr werden im Koasastadion zweimal 60 Minuten gespielt.

Wagner: „Wird ein spannender Test“

Für den Hauptstadt-Klub wird der FC-Test sogar zur Generalprobe, eine Woche später eröffnet die Alte Dame mit dem Spiel beim VfL Bochum die Zweitligasaison. Auch deshalb erwartet FC-Trainer René Wagner (38) eine richtig harte Nuss.

„Das wird ein spannender Test für uns, sie haben nächste Woche ihren Auftakt. Die werden frisch sein, die werden auch heiß sein. Damit ist die Vorbereitung quasi für sie schon abgegolten. Wir haben jetzt die dritte Woche fast beendet, deswegen sind wir in einer anderen Verfassung. Aber nichtsdestotrotz sind wir da in der Lage, auch mitzugehen“, sagte Wagner am Donnerstag nach der Einheit in Österreich.

Auch die eher ungewöhnliche Entscheidung für zweimal 60 Minuten erklärte Wagner. In den Tests gegen Rheinsüd (5:0) und Bergisch Gladbach (8:0) ließ Wagner fast alle Profis jeweils einmal 45 Minuten spielen. Gegen die Hertha wolle er die Spieler jetzt an mehr Spielzeit gewöhnen und fast alle einmal 60 Minuten spielen lassen.

Dass der Hertha-Test schon Aufschluss darüber geben könnte, wer im Gegensatz zu anderen Spielern bereits die Nase vorn hat, verneinte Wagner: „Dafür ist es noch zu früh, das Spiel morgen ist einfach nochmal ein guter Test für uns alle.“

Und was will er taktisch von seiner Mannschaft sehen? „Ich erwarte schon, dass wir mit Ball und gegen den Ball die Sachen umsetzen, die wir jetzt die letzten drei Wochen trainiert haben. Und da gehört es dazu, mutig nach vorne zu spielen. Da gehört es dazu, mutig zu verteidigen, kompakt zu bleiben, dass wir aber auch in Phasen hoch anlaufen können, dass wir den Gegner unter Druck setzen und dann auch hohe Ballgewinne erzielen. Das sind Sachen, die uns morgen so grob wichtig sind.“

Am Freitag werden dann wohl auch die Neuzugänge Reigan Heskey (18) und Paul Okon-Engstler (21) erstmals für den FC in einem Testspiel zum Einsatz kommen. Gideon Mensah (28) wird jedoch noch nicht spielen können.

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