Patrick Helmes hat vor dem FC-Spiel gegen den FC Bayern auf die Lage am Geißbockheim geblickt. Dabei hatte er auch einen Ratschlag für Trainer Lukas Kwasniok.
„Das ist das große Problem“Helmes erwartet FC-Klatsche – Ratschlag an Kwasniok
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Nach sieben sieglosen Spielen in der Bundesliga wartet jetzt die Mammutaufgabe FC Bayern München auf den 1. FC Köln. Am Mittwoch (14. Januar 2026) geht es im Rahmen der Englischen Woche zu Hause gegen den national noch ungeschlagenen Rekordmeister.
Trainer Lukas Kwasniok (44) braucht nach der sportlichen Durststrecke und der immer größeren Unruhe um seine Person dringend ein Erfolgserlebnis, um den Fokus am Geißbockheim wieder mehr auf das sportliche Tagesgeschäft zu lenken. Sky-Experte Patrick Helmes (41) hatte dafür einen Tipp parat.
Hamann lobt FC-Trainer Kwasniok
Der frühere FC-Stürmer sprach in den Vorberichten beim Pay-TV-Sender über die Lage beim 1. FC Köln. Zuvor hatte Experten-Kollege Dietmar Hamann (52) sich bereits schützend vor Kwasniok gestellt und erklärt: „Jedes Mal, wenn Kwasniok spricht, höre ich ihm unheimlich gerne zu. Weil er die Sachen so sagt, wie sie sind.“
Helmes blickte angesichts seiner Kölner Vergangenheit aber auch mit etwas mehr Nähe auf die aktuelle Lage, brachte damit eine andere Perspektive in die Diskussion.
„Die Stadt wird geliebt, der FC ist alles, ist heilig. Und es ist schon ein Stück weit ergebnisabhängig. Wenn du jetzt einen Rhythmus hast von sieben sieglosen Spielen, das war schon zu meiner Zeit so, ist die Stadt nicht dein bester Freund.“
Kwasniok, seit Tagen durch Kader-Entscheidungen oder das kritische Fan-Plakat beim Auswärtsspiel in Heidenheim im Fokus, müsse jetzt vor allem zusehen, dass sich die Stadtgespräche wieder mehr um den FC im Allgemeinen und weniger um seine Person drehen.

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Patrick Helmes spricht am Mittwoch (14. Januar 2026) als TV-Experte bei Sky über die Lage beim 1. FC Köln.
Sein Rat an den Trainer: „Auf das konzentrieren, was wichtig ist, und alles, was drumherum ist, muss ausgeblendet werden. Und das ist das große Problem.“ Er legte dem auskunftsfreudigen Kwasniok daher im Gegensatz zu Hamann nahe, sich öffentlich erst einmal möglichst rar zu machen.
„Du musst da sein und du musst auch alles wissen, aber du musst nicht immer präsent sein. Das ist, glaube ich, für Lukas Kwasniok ein guter Ratgeber“, führte Helmes weiter aus: „Köln muss man leider sehr schnell lernen, was das angeht.“
Für das Spiel selbst erwartete der Ex-Nationalspieler allerdings keine schnelle FC-Trendwende. Während Hamann ein 2:2 tippte, sagte Helmes seinem früheren Arbeitgeber eine satte 1:5-Packung voraus.

