Imad Rondic kommt auch bei seinem Leih-Verein nicht in die Spur. Vor dem Trainingslager wurde er nun sogar aus dem Profi-Kader geworfen.
Berater führt GesprächeFC-Flop in die zweite Mannschaft versetzt

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Für Imad Rondic hat sich die Rückkehr nach Polen bislang überhaupt nicht ausgezahlt.
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Nun reicht es nicht mal mehr für die erste Mannschaft ...
Imad Rondic, der beim 1. FC Köln als Sturm-Flop in die Klub-Geschichte eingehen wird, sollte eigentlich seine Karriere in Polen wieder in Schwung bringen. Doch dieser Plan ging nach hinten los: Statt bei Rakow Czestochowa Spielzeit zu sammeln und Tore zu schießen, steht er nun auch dort auf dem Abstellgleis. Rondic wurde in die Reserve versetzt.
Ernüchterung um FC-Leihgabe Rondic
Während die Profis ins Trainingslager fahren, trainiert der Stürmer aktuell mit der zweiten Mannschaft. Hintergrund ist, dass die Spielerseite dem Klub frühzeitig klargemacht hat, dass man im Winter einen Abgang forcieren möchte. Der Klub reagierte umgehend und strich ihn aus dem Profi-Kader.
Es ist das vorzeitige Ende einer unglücklichen Liaison. Rondic bekam beim Tabellenvierten der Ekstraklasa nie nachhaltig eine Chance. Der Bosnier stand lediglich viermal in der Startelf, konnte in zwölf Einsätzen aber auch keinen einzigen Treffer beisteuern. Die Leihgabe aus Köln stand dabei klar im Schatten von Jonatan Braut Brunes, seines Zeichens Cousin von Superstar Erling Haaland.
Die verheerende Bilanz führt dazu, dass alle Seiten unzufrieden sind: Der FC, der gehofft hatte, dass Rondic seinen Marktwert nach erfolgreicher Leihe wieder steigert. Rakow Czestochowa, das sich Tore und Vorlagen erhofft hatte. Und Rondic selbst, der sich mit guten Leistungen wieder ins Blickfeld größerer Vereine spielen wolle. Die Ernüchterung ist allseits groß und daher arbeiten alle Seiten an einer Lösung im Winter.
Die Degradierung in die Reserve ist für das Rondic-Lager indes kein Problem, da er sich ohnehin auf dem Sprung befindet. Nach EXPRESS.de-Informationen sind die Berater aktuell mit drei Teams in Gesprächen. Bei einer Einigung könnte Rondics Weg zurück nach Deutschland führen, denn der Stürmer liebäugelt mit einer Rückkehr in die 2. Liga.
Da könnte erneut der Karlsruher SC ins Spiel kommen. Im Sommer war ein fast schon sicher geglaubter Wechsel zu den Badenern auf der Zielgeraden an den finanziellen Modalitäten gescheitert.
Der FC hofft auf eine schnelle Lösung. Rondic muss – egal wo – wieder in die Spur finden, damit der Klub halbwegs glimpflich aus diesem teuren Missverständnis herauskommt. Der Vertrag des Bosniers am Geißbockheim läuft zwar noch bis 2029 (!), doch in Köln sind die Türen für den Angreifer definitiv geschlossen.

