Jonas Hector zitterte beim FC-Sieg gegen Bremen am Sonntag im Stadion mit, musste über ein anschließendes Erlebnis dann aber schmunzeln.
„Hat Köln wieder beschrieben“Hector berichtet von Erlebnis nach FC-Spiel im Stadion

So schnell kann es gehen! Vor dem Keller-Krimi gegen Werder Bremen am vergangenen Sonntag (12. April 2026) ging beim 1. FC Köln noch die Abstiegs-Angst um, nach dem 3:1-Sieg träumen die ersten Fans mit jecken Tabellen-Rechnungen schon wieder von Europa.
Die 90 Minuten, die zwischen den beiden Extremen lagen, verfolgte Ex-Kapitän Jonas Hector (35) wie üblich im Stadion. Während ihn das Spiel fast genauso stresste wie Einsätze zu aktiven Zeiten, konnte er sich über ein Erlebnis nach dem Spiel amüsieren.
Hector verfolgte FC-Sieg gegen Bremen im Stadion
„Da ist bei jedem ein bisschen was abgefallen, vor allem bei der Mannschaft. Da hat man gemerkt, wie die Mannschaft hinten raus noch mal gezittert hat. Als das 3:1 fiel, waren alle erleichtert, so ging es mir dann auch ein bisschen“, sagte Hector in seinem Podcast „Schlag und fertig“ über die emotionale Achterbahnfahrt im Rhein-Energie-Stadion.
Mit dem Spiel seines früheren Klubs war er dabei nur bedingt zufrieden, haderte mit dem Verlauf: „Es waren so viele Konterchancen da, die nicht gut ausgespielt wurden. Es war wieder ein nervenaufreibendes Spiel, du gehst so früh in Führung, dann stellst du dich gegen Werder Bremen hinten rein.“
Umso begeisterter war Hector allerdings von einem Erlebnis nach Abpfiff: Rund eine halbe Stunde nach dem Spiel schallte durch das inzwischen zu weiten Teilen geleerte Stadion plötzlich die Hymne der Champions League – abgespielt offenbar aus einer der Logen.
Von Existenzängsten war in Müngersdorf nach reichlich Sieger-Kölsch endgültig nichts mehr übrig. Hector, der den Heimsieg selbst mit dem einen oder anderen Glas gefeiert hatte, musste beim Rückblick schmunzeln: „Das hat Köln auch irgendwie wieder so ein bisschen beschrieben.“
„Vor dem Spiel: Wir steigen ab, hundertprozentig. Und jetzt wird Europa attackiert“, fassten der frühere Nationalspieler und sein Podcast-Partner Fabian Köster (30) die veränderte Marschroute beim FC lachend zusammen.
