Der 1. FC Köln könnte im Sommer mit Said El Mala einen Star, aber auch eine Identifikationsfigur verlieren. Daher muss Thomas Kessler nicht nur Qualität verpflichten, sondern auch neue Gesichter des Klubs.
Bei El-Mala-AbgangFC braucht neues Gesicht – Rolle für Eigengewächs?

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Thomas Kessler will nach dem Klassenerhalt wieder eine schlagkräftige Truppe beim 1. FC Köln zusammenstellen.

Lukas Podolski war es, Anthony Modeste war es, Jonas Hector war es und Said El Mala war es vergangene Saison auch – ein Gesicht des 1. FC Köln. Nun droht der Abgang des Shootingstars, der FC Brentford aus England macht als erstes ernst und bietet mit 45 Millionen Euro jene Summe, bei der Thomas Kessler schwach werden könnte.
Bedeutet für den Klub aber auch: Es braucht unbedingt ein neues Aushängeschild, dessen Trikot sich die Fans voller Stolz kaufen wollen. Denn es ist kein Geheimnis, dass das Shirt mit der Nummer 13 mit weitem Abstand Kassenschlager war.
FC braucht neue Identifikationsfiguren
Heißt für Kessler und Co.: Bei der Suche nach Neuzugängen kommt es im Sommer nicht nur auf Qualität an, es braucht auch ein oder zwei Identifikationsfiguren, mit dem Zeug zum Publikumsliebling.
Zumal in diesem Sommer mit Florian Kainz und Dominique Heintz auch noch zwei altgediente Routiniers den Verein verlassen haben und mit Eric Martel einer ging, der einst mal das Potenzial zu einem Publikumsliebling hatte.
Der große Umbruch, der im Sommer fortgesetzt wird, ist so gewollt, muss aber entsprechend sensibel und mit gutem Händchen gemanagt werden. Der Thematik, dass auch Spieler für die Hierarchie und den Wiedererkennungswert der Mannschaft geholt werden müssen, ist man sich intern aber durchaus bewusst.
Aus diesem Grund rückt auch Salih Özcan wieder stark in den Fokus. Der kölsche Jung würde nicht nur die dringend benötigte Qualität auf der Sechs erhöhen, er ist allein aufgrund seiner Herkunft einer, mit dem sich die Fans einst schon identifiziert haben und in Zukunft wieder identifizieren könnten.
Die ersten Gespräche haben bereits stattgefunden, der FC zeigt ernsthaftes Interesse an einer Rückholaktion. Knackpunkt ist nach EXPRESS.de-Informationen aktuell noch das Finanzielle. Da war Özcan in den vergangenen Jahren beim BVB auf Rosen gebettet, in Köln müsste er beim Gehalt natürlich deutliche Abstriche machen.
Auf der anderen Seite wäre er endlich mal wieder sportlich wichtig und könnte mit seiner reichhaltigen Erfahrung (unter anderem Champions League) zum Anführer der Mannschaft werden. Es heißt, dass beide Seiten grundsätzlich optimistisch sind, dass man am Ende wieder zueinanderfindet.

