Bei Borussia Mönchengladbach läuft die Trainersuche. Dietmar Hamann hat bei „Sky90“ einen neuen Kandidaten ins Spiel gebracht.
„Das brauchen sie jetzt“Hamann rät Gladbach zu Ex-FC-Trainer

An gehandelten Kandidaten mangelt es bei der Trainersuche von Borussia Mönchengladbach schon am Tag nach der Trennung vom bisherigen Amtsinhaber Eugen Polanski (40) nicht.
Doch neben den Namen, die rund um den Borussia-Park getuschelt werden, drängen auch die Alternativen in den Fokus, die TV-Experten ins Spiel bringen. Nachdem Clemens Fritz (45) im „Doppelpass“ bereits auf Ole Werner (38) und Horst Steffen (57) angesprochen wurde, hat Dietmar Hamann (53) bei Sky einen weiteren Namen in die Runde geworfen.
Wohlgemuth begrüßt Hamanns Gladbach-Idee
Bei „Sky90“ kritisierte Hamann zunächst die Profis deutlich und klagte: „Wenn ich die Mannschaft anschaue, sind sie sehr viel besser als das, was sie im Moment zeigen. Und bevor wir hier über ein Spielsystem reden oder was weiß ich, muss man den Jungs mal klarmachen, was es heißt, für Borussia Mönchengladbach zu spielen.“
Der Vize-Weltmeister von 2002 legte damit nahe, dass es seiner Meinung nach eher einen Schleifer als einen gewieften Taktiker brauche. Er ordnete die Borussia als eine intern offenbar nicht allzu harmonische Mannschaft ein, der Kapitän Tim Kleindienst (31) schon eine Woche zuvor deutliche Vorwürfe gemacht hatte.
Für die Polanski-Nachfolge auf der Trainerbank hatte er auch eine ganz eigene Idee: Lukas Kwasniok (45), der in der vergangenen Spielzeit den 1. FC Köln trainiert hatte. „Der wird die Jungs zum Laufen bringen. Und das brauchen sie jetzt“, sagte Hamann über den Coach, den er vergangene Spielzeit bereits mehrfach für seine klaren Auftritte und Worte gelobt hatte.
Passenderweise saß mit dem Stuttgarter Sport-Vorstand Fabian Wohlgemuth (47) ein weiterer Gast in der Talkrunde, der beim SC Paderborn zuvor mit Kwasniok gearbeitet hatte.

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Lukas Kwasniok saß vergangene Saison noch beim 1. FC Köln auf der Trainerbank.
„Ich habe lange mit Lukas Kwasniok zusammengearbeitet. Und die wichtigsten Einstellungskriterien wie Kompetenz, Fußballsachverstand und Fleiß und die Dinge, die man einfach braucht als Grundlage, die hat Lukas Kwasniok und bringt die alle mit. Deswegen ist die Idee erstmal grundsätzlich nicht die schlechteste“, schlug sich Wohlgemuth auf Hamanns Seite.
Erst vergangene Woche war Kwasniok wieder in den Fokus gerückt, weil er rund um seinen Abschied beim FC vor Gericht gezogen war. Der Streit ums Finanzielle soll jetzt im kommenden Jahr in Köln verhandelt werden.
Der zunächst gehandelte Ole Werner ist nach übereinstimmenden Medienberichten derweil kein Thema mehr und soll Gladbach bei der Trainersuche nicht zur Verfügung stehen.
