Nach FC-AusKwasniok lehnt Job-Angebot ab

Lukas Kwasniok beim Spiel gegen Gladbach.

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Lukas Kwasniok wurde im März beim 1. FC Köln als Trainer entlassen.

Lukas Kwasniok ist seit seinem Aus beim 1. FC Köln im März ohne Job. Der Trainer hat Lust auf eine neue Aufgabe, wartet dabei aber offenbar auf das passende Angebot. Eine erste Offerte hat er nun ausgeschlagen.

Lukas Kwasniok musste im März beim 1. FC Köln seine Koffer packen. Nach einem Punkteschnitt von 1,0 nach 29 Spielen war für den Coach nach dem 3:3 gegen den Erzrivalen Borussia Mönchengladbach Schluss.

Sein Assistent René Wagner übernahm, Kwasniok wird immerhin noch weiter bezahlt. Der Vertrag ist nach EXPRESS.de-Informationen noch nicht aufgelöst.

Das wollen beide Seiten aber so schnell wie möglich ändern. Der FC will den Ex-Coach von der Gehaltsliste bekommen und Kwasniok einen neuen Job. Er ist bereit für die nächste Aufgabe, wartet aber auf das passende Angebot.

Polen-Klub signalisiert Interesse an Kwasniok

Eine erste Offerte aus Polen hat er bereits ausgeschlagen. Wie das polnische Sportportal „meczyki.pl“ berichtet, signalisierte Erstligist Korona Kielce Interesse an einer Zusammenarbeit mit dem 45-Jährigen.

Doch Kwasniok sieht seine nächste Station offenbar nicht in seinem Geburtsland. Der Ex-FC-Coach hat dem Klub aus der Ekstraklasa abgesagt, Kwasniok würde viel lieber in Deutschland bleiben.

Zwei Jobs, auf die er spekuliert hat, sind allerdings schon weg. Denn Kwasniok war sowohl beim Absteiger VfL Wolfsburg als auch beim Karlsruher SC im Gespräch.

Doch die beiden Zweitligisten entschieden sich jeweils für andere Kandidaten. Beim VW-Klub steht zukünftig Tobias Strobl (38) an der Seitenlinie, der mit Underdog SC Verl in der 3. Liga für Furore gesorgt hat. Den KSC hätte sich Kwasniok ebenfalls vorstellen können, weil er dort mittlerweile zu Hause ist, die Badener holten stattdessen allerdings Maximilian Senft (36) aus Österreich.

Das heißt, Kwasniok braucht weiterhin Geduld, die Trainer-Posten in der Bundesliga sind derzeit alle vergeben. Gut möglich, dass der Coach auch den Sommer über abwartet und dann auf die erste freie Stelle in Liga eins oder zwei spekuliert.

Beim FC hat es unter dem Strich nicht gepasst. Nach einem äußerst erfolgreichen Start folgte schnell der kolossale Einbruch, die Ergebnisse blieben über Monate aus. Im Laufe der Saison verlor Kwasniok dann auch noch Teile der Kabine und letztlich das Vertrauen der Verantwortlichen.

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