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Köln-Schreck verletztBittere Diagnose für FC-Konkurrenten

Stürmer Sven Michel vom SC Paderborn muss verletzt vom Platz.

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Stürmer Sven Michel vom SC Paderborn muss verletzt vom Platz. Er wird seiner Mannschaft wochenlang fehlen.

Sven Michel hat sich beim Testspiel gegen Osnabrück verletzt. Bitter für den SC Paderborn, der damit auf einen Joker verzichten muss, der auch schon in Köln seine Klasse gezeigt hat.

Bittere Pille für Sturm-Routinier Sven Michel! Der Angreifer des SC Paderborn 07 hat sich eine Muskelverletzung an den Adduktoren zugezogen.

Am Mittwoch (5. August) bestätigte der Aufsteiger eine längere Zwangspause von mehreren Wochen. Der 36-Jährige hatte sich die Verletzung am 1. August im Testspiel gegen den VfL Osnabrück (2:0) beim 2:0-Sieg zugezogen.

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Nach seiner Einwechslung zur zweiten Halbzeit musste der Angreifer die Partie frühzeitig beenden, nachdem er sich bei einer Sprintaktion an der Leiste verletzt hatte.

Der genaue Umfang der Blessur bleibt vorerst offen – ob Zerrung oder Faserriss, teilte Paderborn nicht mit. Trainer Ralf Kettemann fasste die Schwere der Verletzung so zusammen: „Es ist normal, dass der Muskel mal zugeht“, beim Routinier aber hatte es „peng gemacht“.

Die Ausfallzeit trifft den Aufsteiger in der Frühphase der Saison empfindlich. Michel gilt zwar nicht als Start-Stürmer in Paderborn, schafft es im Laufe einer Saison aber immer wieder, seine Wichtigkeit unter Beweis zu stellen.

Auch Fans des 1. FC Köln dürften sich gut an ihn erinnern. Insgesamt drei Tore erzielte Michel gegen Köln, alle im Trikot Paderborns. Der entscheidende Punkt: Alle Treffer fielen in der Schlussphase und unterstreichen die Klasse des Angreifers als Joker.

Sein erstes Tor vom 6. März 2020. In der 73. Minute brachte für Paderborn lediglich einen Anschluss zum 1:2-Endstand – zu spät, um die Niederlage gegen den FC abzuwenden.

Am 25. Oktober 2024 schockte Michel allerdings die Kölner Fans im eigenen Stadion während eines Spiels in der 2. Bundesliga am 10. Spieltag. Ex-FC-Trainer Lukas Kwasniok brachte den Stürmer, dem er auch einmal ein irres Kompliment gemacht hat, in der 71. Minute beim Stand von 0:1.

Und Michel? Der drehte die Partie in Müngersdorf im Alleingang! Erst schoss der Joker den Ausgleich in der 76. Minute, dann das entscheidende 2:1 nur vier Minuten später (80. Minute).

Ein Gala-Auftritt, der zeigte, warum Trainer Kettemann den erfahrenen Profi so schätzt. Jetzt muss Paderborn vorerst ohne diesen Trumpf auskommen.

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