Fynn Schenten gelang in der vergangenen Saison der Durchbruch beim 1. FC Köln. Dennoch will der Klub den Youngster kommende Saison verleihen, um ihm Spielpraxis zu ermöglichen. Nun bringen sich die ersten Klubs in Stellung.
„Wucht und Tempo“Sturm-Talent weckt europaweit Interesse

Fynn Schenten (18) dürfte mit einer gehörigen Portion Stolz auf die vergangene Saison zurückblicken. Der Angreifer des 1. FC Köln sorgte in der Uefa Youth League für Furore – durfte dabei unter anderem vor 50.000 Fans im Rhein-Energie-Stadion gegen Inter Mailand spielen –, feierte sein Bundesliga-Debüt und unterzeichnete seinen ersten Profivertrag seiner noch jungen Karriere.
Jetzt gilt es für das Sturm-Talent, das im Sommer auf Mallorca Extra-Schichten geschoben hat, in der kommenden Saison, den nächsten Entwicklungsschritt zu gehen. Dieser wird ihn wohl vorübergehend vom FC wegführen, im Sturm wird bei den Profis zunächst ohne ihn geplant.
Schenten weckt europaweit Interesse
Stattdessen wollen die Verantwortlichen um Thomas Kessler, dass Schenten regelmäßige Spielpraxis auf hohem Niveau sammelt. Die U21, die in der Regionalliga West spielt, ist dafür nicht (mehr) die richtige Plattform für den bulligen Angreifer.
Daher suchen Verein und Spielerseite nach einem geeigneten Leihklub, in dem Schenten sich weiterentwickeln und wertvolle Erfahrungen sammeln kann. Denn beim FC ist man überzeugt von Schentens Fähigkeiten und traut ihm auch mittelfristig den Durchbruch am Geißbockheim zu.
Dafür ist aber zunächst der „Umweg“ notwendig. An Interessenten mangelt es dabei nicht. Schenten bringt ein äußerst spannendes Profil mit, bei dem Ex-Trainer Lukas Kwasniok damals schon ins Schwärmen geriet.
Er sagte im Winter-Trainingslager im Januar 2026 in Spanien: „Dieses Profil mit Tiefgängen, körperlicher Wucht und Tempo haben wir sonst in der Form nicht.“
Das macht ihn für viele Vereine begehrt. Europaweit gibt es Klubs, die ihm eine Plattform bieten wollen. Unter anderem hat Ligue-1-Aufsteiger Le Mans angeklopft, dazu gibt es konkretes Interesse aus Belgien. Auch einige deutsche Zweitligisten haben Schenten auf dem Zettel.
Konkret ist das aber alles bisher nicht. Der Markt ist weiterhin noch sehr ruhig. Auch bei Schenten ist es daher durchaus möglich, dass erst in ein paar Wochen Bewegung hereinkommt. Bis dahin wird der junge Angreifer bei der U21 des FC mittrainieren.

