Auch ohne Joshua Kimmich hat der FC Bayern den VfL Wolfsburg nach Hause geschickt. Nächster Gegner: der 1. FC Köln.
Angeschlagener DFB-KapitänFit für FC-Spiel? Kimmich gibt Update
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Nach einer durchwachsenen ersten Hälfte hat sich der FC Bayern gegen den VfL Wolfsburg in einen Rausch gespielt. Mit 8:1 wurden die Wölfe zum Abschluss des 16. Spieltags nach Hause geschickt.
Bayern-Trainer Vincent Kompany betonte nach dem Kantersieg: „Das ist nicht normal, das ist nicht selbstverständlich.“ Für Wolfsburg war es die höchste Niederlage in der Bundesliga-Geschichte des Klubs.
Kimmich äußert sich zu Einsatz in Köln
Auch die Verantwortlichen des 1. FC Köln werden das Spiel zur Kenntnis genommen haben – denn der FC ist am Mittwoch (20.30 Uhr, Sky und RTL sowie EXPRESS.de-Liveticker) der kommende Gegner der Bayern.
„Ich hoffe einfach, dass wir die Bayern vielleicht ärgern können“, sagte der in die Kritik geratene FC-Trainer Lukas Kwasniok nach dem 2:2 beim 1. FC Heidenheim. Wie schwer das wird, war ihm natürlich schon vor der Bayern-Gala mehr als bewusst.
Dabei war der FC Bayern gegen Wolfsburg nicht mal in Top-Besetzung, musste unter anderem auf Joshua Kimmich verzichten. Während sich das Fehlen des DFB-Kapitäns, der von Youngster Tom Bischof vertreten wurde, in der ersten Halbzeit noch durch die ein oder andere Lücke im Zentrum bemerkbar machte, zeigte sich nach der Pause auch ohne Kimmich ein deutlicher Klassenunterschied.
Kimmich wird seit geraumer Zeit von Problemen im Sprunggelenk geplagt, die ihn nun zur Pause zwingen. „Sie kennen Jo Kimmich. Der will immer pushen. Er wird nicht ein Spiel mehr fehlen, als er fehlen muss. Aber im Moment ist die Situation, wie sie ist“, hatte Kompany vor dem Restart gegen Wolfsburg gesagt.
Doch wie ist die Situation vor dem FC-Spiel? Dazu gab Kimmich am Rande des 8:1-Erfolgs am Sonntagabend selbst Auskunft. „Ich denke nicht ...“, sagte er laut „Bild“-Reporter Heiko Niedderer auf die Frage, ob er am Mittwoch in Köln wieder dabei sein wird.
Neben Kimmich fehlten auch Alphonso Davies (krank), Min-jae Kim (angeschlagen) und Jamal Musiala (Trainingsrückstand) gegen Wolfsburg. Bei Musiala, der nach seinem bei der Klub-WM erlittenen Wadenbeinbruch mittlerweile wieder im Mannschaftstraining ist, bat Kompany um Geduld.
„Er ist noch nicht so weit, dass er dabei sein kann. Er ist aber ganz nah dran. Dieser Monat ist für ihn ein Integrationsmonat“, erklärte Kompany. „Wenn er am Ende dieses Monats seine Körperlichkeit und Fitness wieder aufgebaut hat, sind wir zufrieden. Ich verstehe es, die Leute werden sich freuen, müssen aber noch ein wenig geduldig sein.“ Ob Musiala in Köln zumindest im Kader stehen wird, ist offen.

