BVB-Trainer Niko Kovac ist vor dem Spiel beim 1. FC Köln gewarnt.
„Dann ist es in Köln schwierig“So denkt Kovac über das BVB-Duell gegen den FC
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Niko Kovac will die Partie gegen den 1. FC Köln am Samstag (7. März, 18.30 Uhr im Liveticker auf EXPRESS.de) keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen.
Der BVB-Trainer sprach trotz des Ausscheidens im DFB-Pokal sowie in der Champions League und der völlig enteilten Bayern am Donnerstag (5. März) davon, die Spannung im Liga-Endspurt hochhalten zu wollen. „Wir müssen noch punkten. Wir wollen alle Spiele am liebsten gewinnen. Das ist unser Ziel.“
Niko Kovac über den 1. FC Köln: „Der FC muss gewinnen“
Wenn Borussia Dortmund beim 1. FC Köln antritt, erwartet der BVB-Trainer ein „intensives, leidenschaftliches Duell“ – und warnt seine Mannschaft ausdrücklich davor, das Team von Lukas Kwasniok zu unterschätzen.
„Es ist uns bewusst, dass das eine Mannschaft ist, die jetzt unten reingerutscht ist nach einem wirklich fulminanten Start“, sagt Kovac. Köln habe zuletzt Boden verloren, seine Heimstärke aber nicht. „Diese Mannschaft ist gerade zu Hause in dem tollen Stadion mit der tollen Atmosphäre und diesen Fans zu guten Leistungen in der Lage.“
Genau das macht das Spiel für den BVB so schwierig. Kovac weiß: In Köln kann die Stimmung zum entscheidenden Faktor werden. „Wenn die Stimmung von oben nach unten schwappt oder umgekehrt, dann ist es in Köln sicherlich immer schwierig, aufzuspielen.“
Sein Rezept, um den FC zu packen: „Wir müssen dort seriös Fußball spielen, um letzten Endes nicht eine Euphorie aufkommen zu lassen.“

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Will mit dem BVB im Liga-Endspurt noch fleißig punkten: Dortmund-Trainer Niko Kovac.
Die Ausgangslage ist derweil klar: Köln braucht Punkte im Abstiegskampf, Dortmund will oben dranbleiben. „Der FC muss gewinnen, um sich von unten zu entfernen. Wir wollen gewinnen, um uns letzten Endes oben festzusetzen und den Vorsprung weiter auszubauen“, analysiert der BVB-Trainer.
Kovac traut seinen Spielern zu, mit dem Druck umzugehen. „Die Jungs haben in vielen Bundesligaspielen der Saison bewiesen, auch auswärts, dass sie dem Druck standhalten können.“
Doch er macht auch unmissverständlich klar, was passiert, wenn der BVB nicht an seine Leistungsgrenze geht: „Sollten wir das nicht schaffen, dann wird es sicherlich ein sehr viel engeres und schwierigeres Spiel für uns werden.“
Und klar wurde in Sachen BVB-Aufstellung auch: Serhou Guirassy und Ramy Bensebaini, die sich an die Fastenregeln des Ramadan halten, könnten in Köln von Beginn an auflaufen. „Wir werden das so managen, dass die beiden die Kräfte haben, um über neunzig Minuten spielen zu können“, sagte Kovac. Gegen den FC Bayern München (2:3) hatten beide nicht in der Startelf gestanden.


