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„Ballverluste ohne Ende gehabt“FC-Profis schieben Frust nach Stuttgart-Pleite

Bittere Abreibung zum Start in den 2. Spieltag der Bundesliga: Der 1. FC Köln unterlag am Freitag beim VfB Stuttgart mit 1:4.

Beim VfB Stuttgart gab es für den 1. FC Köln am 2. Bundesliga-Spieltag nichts zu holen. Beim Champions-League-Teilnehmer verlor das Team von Trainer René Wagner trotz einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit letztlich verdient mit 1:4.

Nach der Pleite haderten die FC-Profis mit zu vielen Fehlern und der verpassten Chance, das Spiel im zweiten Durchgang in die richtigen Bahnen zu lenken. EXPRESS.de hat die Stimmen zum Spiel.

Krauß enttäuscht: „Müssen wir uns am meisten ankreiden lassen“

FC-Mittelfelspieler Tom Krauß über …

… das Spiel: „Am meisten hat uns geärgert, dass wir in der zweiten Halbzeit das Spiel nicht machen. In der ersten Halbzeit haben wir Glück, dass wir nur mit 0:1 im Rückstand gehen. Da hätten wir auch zwei, drei Gegentore bekommen müssen. Wir haben dann in der Halbzeit umgestellt. Und gegen solche Top-Teams musst du das 1:1 machen. Du kriegst dann im Gegenzug das 0:2 dann wird es ein bisschen schwierig, zurückzukommen. Ich glaube, das müssen wir uns am meisten ankreiden lassen.“

… die Gründe für die Niederlage: „Wir wollten versuchen, ein bisschen höher Druck zu machen. Gegen so eine spielerisch gute Mannschaft wie Stuttgart kamen wir einfach nicht in die Pressing-Momente rein, vor allem in der ersten Halbzeit. Wenn du dann die Bälle gewinnst, hätten wir uns ein bisschen mehr Klarheit und auch ein bisschen mehr Ruhe am Ball gewünscht. Das haben wir nicht geschafft und so konnten sie uns vor allem in der ersten Halbzeit hinten reindrücken.“

FC-Torwart Marvin Schwäbe über …

… die vier Gegentore: „Es tut als Torwart extrem weh. Ich finde, wir hatten eine sehr gute Phase Anfang der zweiten Hälfte, wo wir einfach auf den Ausgleich hätten gehen müssen in dem Moment. Dann kriegen wir in der oder direkt nach der Phase ein direktes Gegentor zum 2:0. Und dann sind vier Gegentore trotzdem zu viele.“

... die schwache erste Hälfte: „Die erste Hälfte haben wir schon sehr leichtfertig abgegeben. Ich glaube, wir haben einfache Fehler gemacht, haben in der eigenen Hälfte Ballverluste ohne Ende gehabt und haben sie eingeladen. Die Flanken haben sie zum Glück irgendwie nur an die Latte gesetzt in dem Moment. Deswegen sind wir nur mit einem 0:1 um die Hälfte gegangen.“

FC-Trainer René Wagner: „In den ersten 20 Minuten haben wir Glück bei den zwei Lattentreffern. Dann kommen wir ein bisschen besser ins Spiel. Wir sind dann in der zweiten Halbzeit rausgekommen mit einer super Phase, 15, 20 Minuten. Wenn da das 1:1 fällt, stehen wir vielleicht jetzt hier ein bisschen anders da. Aber da sind die Stuttgarter halt brutal, machen mit der ersten Chance der zweiten Halbzeit das 2:0. Wir haben versucht, Fußball zu spielen, uns Chancen zu erspielen. Wir haben nicht aufgehört, wir sind mutig geblieben, wir waren dabei. Am Ende ist es für uns ein Lernprozess. Wir sind zu einer Mannschaft gefahren, die in der Champions League spielt. Wir haben es in Phasen auf jeden Fall geschafft, mitzuhalten.“

FC-Sportgeschäftsführer Thomas Kessler: „Du musst irgendwie ein Tor machen, einen Ausgleich machen. Dann kann so ein Spiel auch schon mal auf die andere Seite kippen. Auf der anderen Seite muss man sagen, dass der VfB dann einfach auch die Qualität hat, die Sachen sehr seriös und ordentlich durchzuspielen. Sie haben am Ende auch noch ein paar Jungs reingebracht, die auch alle, denke ich, zum obersten Regal gehören. Deswegen muss man sagen: Am heutigen Tag war der VfB nicht unsere Kragenweite.“

VEEDEL-Umfrage530 Stimmen 2 Kommentare

Eure Noten für die FC-Profis in Stuttgart

Bewertet hier die Leistungen der Kölner Spieler im Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart.

Marvin Schwäbe

Note 1
Note 2
Note 3
Note 4
Note 5

VfB-Trainer Sebastian Hoeneß: „Die erste Halbzeit war fast wie aus einem Guss. Das Einzige, was nicht gepasst hat, war das Ergebnis. Es wäre absolut auch möglich gewesen, ein bisschen höher zu führen. Dann kommen wir raus und dann war es gefühlt wie abgerissen. Wir bekommen in den ersten zwei Minuten direkt vier Ecken. Direkt nach dem ersten langen Ball geht’s in die andere Richtung, da sind wir nicht richtig nachgerückt. Das war schon sehr wichtig, dass wir dann das 2:0 gemacht haben. Und das ist ganz sicher eine Phase, die wir aufarbeiten müssen, denn du kannst nicht so überlegen sein, 1:0 führen, eigentlich das 2:0, 3:0 machen müssen, um dann innerhalb von zehn Minuten das Spiel fast aus der Hand zu geben.“

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