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„Wir haben ihn auf dem Radar“FC-Kunstschütze Ache winkt WM-Teilnahme

Ragnar Ache  beim Training des 1. FC Köln.

Copyright: IMAGO/Jan Huebner

Ragnar Ache beim Training des 1. FC Köln. Der Stürmer macht sich Hoffnungen auf eine WM-Teilnahme.

Aktualisiert:

FC-Stürmer Ragnar Ache könnte noch für Ghana auflaufen und so zum WM-Teilnehmer werden. EXPRESS.de fragte Nationaltrainer Otto Addo nach den Turnier-Chancen des Angreifers.

Dieses Tor ist jetzt schon ein Stück Bundesliga-Geschichte. Der Fallrückzieher, den FC-Stürmer Ragnar Ache gegen Hoffenheim zum 1:0 gezeigt hatte, wurde mit über 71 Prozent der Stimmen zum Tor des Monats gekürt.

Der Jahrhundert-Fallrückzieher hat dennoch nicht dazu geführt, dass Ghanas Nationaltrainer Otto Addo (50) den Kölner in den Nationalmannschafts-Kader berufen hat. Am Montag (30. März 2026) trifft sein Team in Stuttgart auf Deutschland.

Ghana trifft am Montag auf die deutsche Nationalmannschaft

Ache wird die Partie am Fernseher verfolgen, obwohl er sich seit Monaten Hoffnungen auf eine Nominierung macht. Durch die Wurzeln seiner Mutter könnte der 27-Jährige für die „Black Stars“ auflaufen.

Obwohl der Kölner Angreifer in jungen Jahren bereits für die deutsche Olympia-Auswahl sowie die U21-Nationalmannschaft des DFB im Einsatz war, würde er einen Verbandswechsel „auf keinen Fall“ ausschließen. „Nationaltrainer Otto Addo hat mir mal eine Einladung in Aussicht gestellt, aber seitdem habe ich nichts mehr gehört.“

EXPRESS.de fragte in Stuttgart bei Ghanas Nationaltrainer nach. „Es ist eine schwierige Situation. Gerade im Sturm sind wir relativ gut besetzt. Da kommt es auch auf die momentane Leistungsform an“, sagte er.

Otto Addo, Nationaltrainer Ghana, spricht auf der Pressekonferenz.

Copyright: Christian Charisius/dpa

Ghanas Nationaltrainer Otto Addo sprach am Sonntag über das bevorstehende Länderspiel – und über Ragnar Ache.

„Es sind noch zwei Monate, ich würde niemals die Tür schließen. Wir haben Ragnar auf dem Schirm, aber am Ende des Tages muss ich die Entscheidung treffen. Wir haben sehr viele Stürmer, die international spielen und Stammspieler sind.“

Ragnar habe es zuletzt in Köln sehr gut gemacht, sagte Addo. „Ich habe wirklich lange überlegt, ob ich diesen Anruf tätige. Wir haben ihn auf dem Radar. Es sind noch zwei Monate und ich werde alle möglichen Spieler, die für Ghana zur Verfügung stehen könnten, beobachten – dazu gehört auch Ragnar“, sagte der Nationaltrainer zu EXPRESS.de.

Bereits jetzt im Kader ist Ransford Königsdörffer. Der Stürmer des Hamburger SV fiebert dem Spiel gegen Deutschland entgegen. Ihn wurmt auch noch die heftige 1:5-Niederlage in Österreich. „Es war nicht unser bestes Spiel. Wir wollen ein besseres Bild abgeben. Die Fehler haben wir analysiert“, sagte er. In einem Freundschaftsspiel könne man zwar „Fehler machen, aber wir müssen uns verbessern“.

Martin Schlüter, Stephan Schell, Lionel Souque und Dan Dickopf auf der Bühne.

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