Abo

FC in BremenKwasniok erklärt Startelf-Überraschungen

Am Samstag muss der 1. FC Köln am zwölften Spieltag der Fußball-Bundesliga bei Werder Bremen antreten.

Vor dem Auswärtsspiel bei Werder Bremen am Samstag (29. November 2025, 15.30 Uhr/Sky und Liveticker auf EXPRESS.de) ist die Lage beim 1. FC Köln ein wenig angespannt. Zuletzt gab es zwei Niederlagen in Serie – jetzt sollen wieder Punkte auf dem Konto landen.

Nach elf Spieltagen hat Köln schon 14 Punkte gegen den Abstieg gesammelt, liegt auf einem guten zehnten Platz. Das Polster auf Relegationsplatz 16 (St. Pauli) beträgt sieben Punkte. Es soll allerdings nicht weiter schmelzen.

Köln mit vier Änderungen in der Startformation

Vor dem Spiel überraschte Kwasniok mit seiner Aufstellung. Sebastian Sebulonsen rückte hinten rechts in die Dreierkette mit Dominique Heintz und Cenk Özkacar. Jan Thielmann besetzte die rechte Außenschiene, Alessio Castro-Montes feierte auf der linken Außenschiene sein Startelf-Debüt. Vorne links begann Said El Mala.

So begann der FC in Bremen: Schwäbe – Sebulonsen, Heintz, Özkacar – Thielmann, Johannesson, Martel, Castro-Montes – Kaminski, Bülter, El Mala. Auf der Bank: Zieler – Krauß, Waldschmidt, Huseinbasic, Kainz, Gazibegovic, Lund, van den Berg, Maina

Nach dem 3:4 gegen Frankfurt gab es also vier Änderungen. Joel Schmied (Oberschenkel) und Ragnar Ache (Gehirnerschütterung) fehlten verletzt, Kristoffer Lund und Denis Huseinbasic wurden ersetzt. Youngster Rav van den Berg (21) traute Kwasniok nach dessen Schulter-Operation noch nicht zu, zu starten. „Mit Cenk wollten wir einen Linksfuß in der Verteidigung haben. Dominique Heintz rückt mit mehr spielerischem Element ins Zentrum. Ich hoffe, ich habe die richtige Wahl getroffen“, erklärte der FC-Coach.

Vor allem die Defensive wollte er mit schnellen Außenspielern stärken, um bei Ballverlusten schnell wieder hinter der Kugel zu sein. Kwasniok: „Es gilt, Fehler auszumerzen. Wir wollen trotzdem mutig nach vorne spielen.“

Vorne setzte er auf Jakub Kaminski, Marius Bülter und El Mala: „Wir haben mit den Jungs eine andere Variabilität, haben vorne bewegliche Jungs, die gerne rotieren und wollen damit den Bremern weh tun.“

Bei der Abfahrt von Köln Richtung Bremen wurden die FC-Profis von der Kölner Inklusionsmannschaft überrascht, die am Bus Spalier stand und viel Erfolg wünschte.

Kölns Trainer Lukas Kwasniok (44) machte schon im Vorfeld klar, dass er eine packende Partie an der Weser erwartet: „Ich hege gewisse Sympathien für die Herangehensweise der Bremer. Deswegen freuen wir uns auf dieses Duell, weil beide Mannschaften grundsätzlich nach vorne spielen wollen und ein gewisses Risiko gehen. Dadurch entstehen aber auch Fehler, die normalerweise zu Torerfolgen führen. Deswegen könnte es für die Zuschauer ein recht attraktives Spiel werden.“