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+++ EILMELDUNG +++ Eiskanal-Dominanz geht weiter Deutsche Zweierbob-Frauen jubeln über Gold und Silber

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Eiskanal-Dominanz geht weiterDeutsche Zweierbob-Frauen jubeln über Gold und Silber

Laura Nolte und Deborah Levi winken.

Copyright: Robert Michael/dpa

Laura Nolte und Deborah Levi haben sich im Zweierbob Gold gesichert.

Aktualisiert

Der deutsche Medaillen-Regen im Eiskanal geht weiter! Im Zweierbob gab es bei den Olympischen Winterspielen bei den Frauen wieder Edelmetall.

Laura Nolte hat zum zweiten Mal in Folge olympisches Gold im Zweierbob gewonnen!

Die Weltmeisterin setzte sich mit Anschieberin Deborah Levi nach vier Läufen im Cortina Sliding Centre souverän durch und wiederholte ihren großen Erfolg von Peking 2022. Nolte, die bereits nach dem ersten Wettkampftag geführt hatte, verwies Teamkollegin Lisa Buckwitz mit Neele Schuten um 0,53 Sekunden auf den Silberrang.

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Die US-Amerikanerin Kaillie Armbruster Humphries (+0,75 Sekunden) sicherte sich Bronze und verhinderte damit den deutschen Dreifachsieg: Kim Kalicki wurde Vierte.

Nolte war mit fünf Siegen in sieben Saisonrennen als große Favoritin nach Cortina d'Ampezzo gereist – und bestätigte diese Rolle eindrucksvoll. Fünf Tage nach dem Gewinn von Olympiasilber im Monobob, als sie eine Führung im letzten Lauf noch aus der Hand gegeben hatte und sich mit 0,04 Sekunden Rückstand der US-Amerikanerin Elana Meyers Taylor geschlagen geben musste, behielt sie diesmal die Nerven.

Am vorletzten Wettkampftag der Winterspiele sicherte Nolte dem deutschen Team die siebte Goldmedaille – und die fünfte im Eiskanal.

Buckwitz verpasste es derweil, als erste Bobfahrerin Olympiagold sowohl als Anschieberin als auch als Pilotin zu gewinnen. Sie hatte Mariama Jamanka 2018 in Pyeongchang zum Olympiasieg geschoben und gewann nun ihre erste Medaille an den Lenkseilen.

Die frühere Weltmeisterin Kim Kalicki, die 2022 in Peking noch von Buckwitz angeschoben wurde (Platz vier), verpasste mit Anschieberin Talea Prepens das Podium erneut knapp. Ihr fehlten 15 Hundertstel.

Für Nolte (27) wäre alles andere als Gold eine Enttäuschung gewesen. Vor vier Jahren in Peking war die in Frankfurt am Main lebende Athletin mit ihrem Triumph im Zweier zur jüngsten Bob-Olympiasiegerin der Geschichte aufgestiegen. „Der Zweier ist meine Paradedisziplin“, sagte Nolte. Die Enttäuschung im Monobob wollte sie als „Ansporn“ nutzen - und ihr Plan ging voll auf. (sid)

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