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+++ LIVE +++ FC beim HSV 1:1 in Hamburg – gelingt noch der Lucky Punch?

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Da staunt HamburgFC-Fans mit Dom-Choreo und Blitz-Fotograf – dann brennt es

Die Fans des 1. FC Köln mit einer Choreo im Stadion.

Copyright: IMAGO/Beautiful Sports

Die FC-Choreo beim Auswärtsspiel in Hamburg.

Aktualisiert

Am Samstag traf der 1. FC Köln im Top-Spiel auswärts auf den Hamburger SV. Vor dem Spielbeginn sorgten die gut 6000 mitgereisten Fans für Staunen.

Die Konkurrenz des 1. FC Köln hatte im Abstiegskampf am Freitag und Samstag teilweise vorgelegt: Mönchengladbach gewann 2:0 gegen St. Pauli, der VfL Wolfsburg punktete mit Neu-Trainer Dieter Hecking beim 1:1 bei der TSG Hoffenheim.

Köln stand also im Abendspiel beim Hamburger SV (18.30 Uhr, Liveticker auf EXPRESS.de) noch mehr unter Druck. Werder Bremen spielt am Sonntag gegen Mainz 05. In der Tabelle ist es noch enger zusammengerückt, der FC hatte vor dem HSV-Duell nur noch drei Zähler Vorsprung auf Wolfsburg auf Platz 17.

6000 Kölner Fans erobern Hamburg – Derby folgt am Samstag

Vor dem Spiel gab es von den 6000 mitgereisten FC-Fans eine warme Motivationsdusche für die Kölner Mannschaft. Da staunte sogar Hamburg!

Im Gästeblock wurde zunächst ein kleiner Fan-Fotograf auf einem Transparent gezeigt, danach wurde über den gesamten Oberrang das Dom-Panorama ausgebreitet. Der Clou: Der Blitz des Fan-Fotografen löste sogar dank einer kleinen Pyrostange aus.

Dazu präsentierten die FC-Ultras ein Spruchband: „Wenn ich an ming Heinmat denke un sin d’r Dom vür mir stonn“ (Wenn ich an meine Heimat denke und sehe den Dom vor mir stehen).

Die Zeilen wurden in Anlehnung an das Lied von Willi Ostermann „Heimweh noh Kölle“ verfasst. In dem Lied lautet der Refrain: „Wenn ich su an ming Heimat denke un sin d’r Dom su vör mir ston, mööch ich direk op Heim an schwenke, ich mööch zo Foß no Kölle gon.“

Pyrotechnik im Block des 1. FC Köln.

Copyright: Uwe Bödeker

Viel Pyro zu Beginn des zweiten Durchgangs im Gästeblock beim FC.

In der zweiten Hälfte hing ein weiteres Spruchband in der Kurve: „Möch ich direkt noh Kölle jonn“. Und dann brannte es lichterloh. Die FC-Fans fackelten rund 50 Bengalos ab – das dürfte wieder teuer werden.

Auf dem Nachhauseweg wollten die Kölner Fans auf jeden Fall drei Punkte mitnehmen. Im Vorfeld der Partie hatte Trainer Lukas Kwasniok (44) immer wieder betont, wie wichtig die Unterstützung der Fans für die Mannschaft sei. Von Beginn an trieben die Kölner ihr Team mit Sprechchören nach vorne.

So startete der FC in Hamburg: Schwäbe – Krauß, van den Berg, Özkacar, Lund – Niang, Johannesson, Martel, Kaminski – Ache, El Mala. Auf der Bank saßen zunächst: Zieler – Heintz, Waldschmidt, Kainz, Chavez, Sebulonsen, Bülter, Neumann, Maina

So geht es weiter für den FC: Am Samstag (21. März) kommt Mönchengladbach zum Derby nach Köln. Für die Fans ein weiteres Highlight. Dann folgen: Frankfurt (A), Bremen (H), St. Pauli (A), Leverkusen (H), Union Berlin (A), Heidenheim (H), FC Bayern München (A).

Lukas Kwasniok, Julia Simic und Lothar Matthäus sprechen im TV-Interview.

„Nicht mal mehr im Derby“

Matthäus zählt Kwasniok noch vor FC-Spiel an