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Derby-Frust purNächste Kader-Ohrfeige für einstiges FC-Schnäppchen

Aktualisiert:

Bestes Fußballwetter, volles Rhein-Energie-Stadion und ein prickelndes Derby – da schlägt das Herz eines jeden Fußballers höher. Beim FC gab es für einen Profi jedoch nur Derby-Frust am Samstag.

Die Kölner Spieler kämpfen um den Klassenerhalt. Die Bayer-Stars wollen nach dem letzten Strohhalm greifen, um doch noch irgendwie einen Champions-League-Platz zu ergattern. Am Samstag (25. April 2026) kam es im Rhein-Energie-Stadion zum prickelnden Derby zwischen dem 1. FC Köln und Bayer Leverkusen (Sky und Liveticker auf EXPRESS.de).

Für einen Köln-Profi war es jedoch ein Frust-Samstag! Denis Huseinbasic (24) durfte nur zuschauen, er stand erneut nicht im Spieltagskader von Trainer René Wagner (37). Auch Florian Kainz (Karriereende nach der Saison) und Dominique Heintz (ihm wurde schon mitgeteilt, dass er keine Zukunft beim FC hat) standen nicht auf dem Spielberichtsbogen.

Denis Huseinbasic im Sommer für rund drei Millionen Euro weg?

Die erneute Ausbootung von Huseinbasic deutet darauf hin, dass ein Abgang trotz Vertrags bis 2027 besiegelt sein könnte. Der Mittelfeldspieler blieb schon auf St. Pauli außen vor. Weder unter Lukas Kwasniok noch unter René Wagner konnte sich Huseinbasic durchsetzen. Der neue FC-Trainer gab Husienbasic gegen Frankfurt eine letzte Chance, danach saß er gegen Bremen 90 Minuten auf der Bank und durfte nicht mit nach St. Pauli reisen.

Wagner erklärte unter der Woche: „Es sind fast alle Spieler fit. Der Kader ist breit genug, um solche Entscheidungen treffen zu dürfen. Es war keine einfache Entscheidung, Denny war auch nicht glücklich darüber – das ist ja logisch. Wir haben drüber gesprochen und auch am Donnerstag nochmal.“ Da teilte er ihm wohl auch mit, dass er im Derby gegen die Werkself erneut keine Chance hat.

Dabei wäre es ein Spiel für den zarten 24-Jährigen: Er ist ein Spielertyp, der aus der Tiefe kommt, gegen den Ball arbeitet und umschalten kann. Doch sein Können, zeigte er zuletzt nicht mehr. Huseinbasic konnte in keiner Phase der Saison an die alte Stärke anknüpfen, die er zu Beginn der Zweitligasaison 2024/2025 aufblitzen ließ. Nach nur 15 Einsätzen und ernüchternden 725 Spielminuten, wird man sich wohl im Sommer trennen.

Dann könnte es ein Happy End für alle Beteiligten geben. Huseinbasic kam 2022 als Schnäppchen für 50.000 Euro von den Kickers Offenbach ans Geißbockheim. Er startete durch und wurde zwischenzeitlich als echte Mittelfeld-Rakete gefeiert.

Ein Tapetenwechsel kann ihm nur guttun. Bei einem anderen Verein dürfte Huseinbasic wieder aufblühen. Schon im Winter gab es Gerüchte um den Portugal-Klub SC Braga, immerhin Halbfinalist der Europa League. Die Ablösesumme dürfte sich um den aktuellen Marktwert in Höhe von drei Millionen Euro bewegen.  

Said El Mala hält sich den Finger ans Ohr, Ragnar Ache steht neben ihm.

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