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Winter-VersäumnisDiese FC-Baustelle muss Kessler im Sommer schließen

Thomas Kessler plant längst den anstehenden Transfer-Sommer beim 1. FC Köln. An einer Baustelle muss der Sport-Geschäftsführer dabei unbedingt arbeiten.

Er war der fixe Ankerpunkt im Offensivspiel des 1. FC Köln. Wenn ein langer Ball geschlagen wurde – und das kam in dieser Saison sehr oft vor –, dann wurde Ragnar Ache gesucht.

Der bullige Angreifer wusste aufgrund seiner enormen Sprungkraft mit fast jedem Ball etwas anzufangen, machte die Kugel entweder fest oder leitete sie per Kopf gewinnbringend weiter. Das fällt in den verbleibenden Spielen weg, Ache zog sich auf St. Pauli eine schwere Muskelverletzung zu und fällt bis Saisonende aus.

Kein Ersatz für Ragnar Ache im FC-Kader

Das ist ein herber Verlust, da es die Statik des Spiels verändert. Denn der FC hat keinen adäquaten Ersatz für Ache. Marius Bülter, der nach starkem Beginn seiner Form hinterherläuft, konnte die Lücke gegen Bayer nicht füllen. Und eine klassische Stürmer-Alternative gibt der Kader schlichtweg nicht her.

Es stellt sich jetzt als grobes Versäumnis heraus, dass man im Winter nicht einen zusätzlichen Stürmer geholt hat. Es gab laute Stimmen, die das gefordert hatten. Dennoch entschieden sich die Verantwortlichen dafür, mit Felipe Chavez lieber einen zusätzlichen Kreativspieler zu holen.

Ein Youngster, der bislang keine echte Chance bekam, weil sowohl Lukas Kwasniok als auch René Wagner der Mut fehlt, den unerfahrenen Peruaner im Abstiegskampf zu bringen.

Eine mögliche Erklärung, warum man stattdessen nicht lieber einen Stürmer geholt hat: Im Winter wähnte man sich gut aufgestellt. Kwasniok lobte Nachwuchsstürmer Fynn Schenten in den Himmel, sprach dem Youngster Fähigkeiten zu, die Ache angeblich nicht hat.

Ragnar Ache wird nach seinem verletzungsbedingten Abgang gestützt.

Copyright: IMAGO/Justus Stegemann

Der Ausfall von Ragnar Ache macht beim 1. FC Köln die Notwendigkeit von Nachbesserungen im Sturm deutlich.

Das Problem: Kwasniok ist nicht mehr da und Schenten spielt unter Wagner keine Rolle mehr. Und der FC steht plötzlich vor Schwierigkeiten. Ache verletzt, Bülter außer Form, Schenten chancenlos. Die Hoffnungen ruhen nun ganz allein auf Said El Mala, der vorne den Alleinunterhalter geben muss.

Im Sommer soll Versäumtes nachgeholt werden. Der FC ist auf der Suche nach einem verlässlichen Knipser und auch bereit dafür, Geld in die Hand zu nehmen. Der Fokus richtet sich dabei international aus. Eine Spur führt nach Österreich.

Dort macht Elias Havel vom TSV Hartberg auf sich aufmerksam. Der 23-Jährige erzielte unter dem Ex-Kölner Manni Schmid 13 Tore in 29 Spielen und schoss sich damit in die Notizbücher einiger Bundesligisten. Auch der FC hat die Entwicklung der vergangenen Monate genau beobachtet.

Havel, der gerne in die Bundesliga wechseln würde, besitzt in Hartberg noch einen Vertrag bis 2028. Die Steirer stellen sich im Sommer eine „hohe siebenstellige“ Summe vor.

Die Spielerinnen des 1. FC Köln stehen zusammen.

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