Kurioser Geldregen Dieses Gegentor beschert dem 1. FC Köln mehrere Millionen Euro

Wataru Endo trifft für den VfB Stuttgart gegen den 1. FC Köln.

Wataru Endo köpfte den VfB Stuttgart am 14. Mai 2022 zum späten Sieg gegen den 1. FC Köln und damit zum Klassenerhalt.

Sportlich konnte der 1. FC Köln die Niederlage beim VfB Stuttgart locker wegstecken. Finanziell war die 1:2-Pleite zum Abschluss der Bundesliga-Saison sogar ein Sieg.

Das Spiel verloren, aber Millionen gewonnen…

Kölns Liga-Finale gegen den VfB Stuttgart (am Samstag, 14. Mai 2022) war mit einem Kuriosum verbunden: Weil die Geißböcke in der Nachspielzeit noch das 1:2 und damit eine Pleite kassierten, kletterten sie in der TV-Tabelle einen weiteren Platz nach oben.

Der Grund: Stuttgart rettete sich mit dem Sieg, schubste stattdessen Hertha auf Zitter-Rang 16. Der FC als Siebter ließ den „Big City Club“ ganze neun Liga-Plätze hinter – das reicht, um auch im Fernseh-Ranking vorbeizuziehen! Und zwar unabhängig davon, wie Herthas Relegations-Rückspiel beim Hamburger SV am Montagabend (22. Mai, 20.30 Uhr, Sat.1) ausgeht.

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Bereits klar war, dass sich Köln in der TV-Tabelle vor die Stuttgarter und Augsburg schieben würde. Dafür musste das Team von Steffen Baumgart (50) jeweils fünf Plätze vor dem VfB und FCA landen. Herthas Absturz spült noch mal mehr als zwei Millionen Euro zusätzlich in die leere FC-Kasse, wodurch die Geißböcke mit sechs bis sieben Millionen Euro Mehreinnahmen aus dem Fernseh-Topf rechnen dürfen.

1. FC Köln unabhängig vom Ergebnis auf Platz sieben der Bundesliga

Sportlich konnte Köln die Pleite in Stuttgart ohnehin verschmerzen. Da Union Berlin parallel mit 3:2 gegen den VfL Bochum gewann, war der Sprung in die Europa League nicht mehr möglich – egal, mit welchem Ergebnis, der FC wäre Siebter geblieben.

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Steffen Baumgart tat dennoch alles für einen Sieg. Nicht nur, weil sein Ehrgeiz dies gebietet und der Spielausgang bei der Konkurrenz an der Alten Försterei lange Zeit auf der Kippe stand. Mannschaft und Trainerteam sollen von der kuriosen Situation in der TV-Tabelle auch einfach nichts gewusst haben.

Wie heiß Baumgart auf den letzten Saison-Dreier war, zeigt sich in der Klub-Doku „24/7 FC“. In der Halbzeitpause brüllte er seine Jungs, die zuvor schlecht in der Partie waren, noch mal an: „Ich stehe kurz vor der Gelb-Roten oder Roten Karte da draußen und ihr seid im Urlaubsmodus?! Was glaubt ihr, warum ich so rumhampele? Damit ihr wach werdet!“ Nun können die Kölner gut damit leben, dass Stuttgart bis in die Nachspielzeit hellwach war… (mze)

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