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3:1-Sieg in KölnBayern-Boss verplappert sich bei El Mala: „Scheiße, jetzt denkt ihr …“

Beim 1. FC Köln hat man mit Said El Mala ein wahres Juwel in seinen Reihen. Der 19-Jährige stand gegen den FC Bayern München mal wieder in der Startformation. Danach gab es Lob vom Gegner.

Das Duell zwischen dem 1. FC Köln und dem FC Bayern München am Mittwochabend war auch ein Schaulaufen der deutschen Mega-Talente. Auf Kölner Seite Said El Mala (19), auf der Bayern-Seite Lennart Karl (17).

Letzterer ging als Sieger vom Platz, wurde eingewechselt, spielte 24 Minuten und traf zum 3:1-Endstand für die Gäste. El Mala startete, nachdem er zuletzt zweimal von der Bank kam. Doch er erlebte nicht seinen besten Abend, vergab früh eine dicke Chance. Mehr Torschüsse kamen nicht dazu, nach 77 Minuten war Schluss.

Max Eberl: Said El Mala gefällt ihm richtig gut

Doch El Mala bekam nach dem Spiel ein Lob von Bayerns Sportvorstand Max Eberl (52). Angesprochen von EXPRESS.de sprach er über den Kölner Youngster: Was halten sie von El Mala – ist er in Köln gut aufgehoben, oder wäre er auch was für den FC Bayern? Eberl grinste: „Das müssen Sie die Kölner Kollegen fragen, was sie von El Mala halten. Er ist beim FC unter Vertrag und das ist eine tolle Geschichte. Er war auch mal in der Gladbacher Jugend, dann in Meerbusch, ist dann über Viktoria beim FC gelandet.“

Eberl merkte, dass er wohl etwas zu viel über den Kölner sprach und zu viel geplappert hatte – und musste lachen: „Scheiße, jetzt denkt ihr, ich kenne ihn gut. Toller Junge, macht Spaß, ihn Fußball spielen zu sehen.“

Interessante Aussagen, wenn man bedenkt, dass die Münchner den FC-Außenstürmer seit Wochen auf dem Zettel haben und auch intensiv beobachten und sich angeblich wohl mehr als nur mit ihm beschäftigen. Es hieß sogar, dass sie fast alles tun würden, um El Mala schon im Sommer dieses Jahres an die Säbener Straße zu lotsen.

Doch El Mala hat noch einen Vertrag bis 2030 beim 1. FC Köln, der FC möchte ihn ungerne abgeben. Allerdings würde man bei gewissen Summen jenseits seines Marktwertes von 40 Millionen Euro wohl schwach.

Nach EXPRESS.de-Informationen will sich El Mala aber erstmal weiter in Köln entwickeln. Ein Wechsel ins Ausland würde zu einem späteren Zeitpunkt bevorzugt, auch, um nicht gegen seinen FC spielen zu müssen. Doch diese Gedanken könnten sich zerschlagen.

Zuletzt sickerte durch, dass die El-Mala-Seite vom DFB ein Signal erhalten haben soll, dass man ihn auch künftig gerne in der Bundesliga sehen würde. Fakt ist, dass die Bayern gerne viele junge Nationalspieler in ihren Reihen haben. Ein Wechsel innerhalb der Liga wäre finanziell auch nur den Bayern zuzutrauen. Die Eberl-Sätze haben auch klar und deutlich gezeigt, was er von El Mala denkt: „Toller Junge, macht Spaß, ihn Fußball spielen zu sehen.“