Aleksandar Pavlovic traf nicht nur selbst, sondern verriet anschließend auch, warum er mit dem klaren Erfolg offenbar schon gerechnet hatte.
„Gegen Stuttgart oft so, dass ...“Aussage von Bayern-Star macht der Bundesliga Angst

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Jubel bei den Bayern: Aleksandar Pavlovic freut sich mit seinem Vorlagengeber Saibari über sein Tor.
Der FC Bayern ist erwartungsgemäß fulminant in die neue Saison gestartet. Gegen den VfB Stuttgart ließ der deutsche Rekordmeister zwischenzeitlich zwar einiges zu, sorgte aber zum Ende der Partie doch noch für überdeutliche Verhältnisse.
Beim 5:1-Erfolg in der Allianz-Arena am Freitagabend durfte sich auch Aleksandar Pavlovic in die Torschützenliste eintragen. In der 82. Minute traf der Nationalspieler zum 4:1 nach Vorarbeit von Neuzugang Ismael Saibari. Eine Aussage macht der Bundesliga-Konkurrenz nach dem Kantersieg besonders Angst.
Stuttgart vor dem Bayern-Duell hoch gehandelt
Der defensive Mittelfeldspieler ist nicht unbedingt eine Tormaschine im Bayern-Ensemble – in der vergangenen Meister-Saison traf Pavlovic dreimal ins Tor. Und doch schien der 22-Jährige um seine Chance gegen den VfB gewusst zu haben.
Im Gespräch mit „Sky“-Reporter Patrick Wasserziehr verriet der Bayern-Star nach dem Spiel, dass er die Entwicklung der Partie kaum anders erwartet hatte: „Wir haben von Anfang bis Ende alles gegeben. Gegen Stuttgart ist es oft so, dass sie in der zweiten Hälfte ein bisschen einbrechen und nicht mehr so viel Kraft haben. Das war heute wieder so. Wir machen immer weiter, hören nicht auf und machen unsere Tore.“
Und doch war diese Machtdemonstration der Bayern eindrucksvoll. Nicht wenige Beobachter und Experten hatten während der Vorbereitung den VfB als möglichen Bayern-Jäger auserkoren. Umso bemerkenswerter, dass die Bayern offensichtlich auf dem Zettel hatten, dass die Stuttgarter das hohe Anfangstempo nicht über 90 Minuten durchhalten würden.
Vor dem Saisonstart hatte unter anderem Sky-Experte Didi Hamann den VfB sogar als möglichen Bayern-Verfolger auf dem Zettel. Sollten die Münchner schwächeln, traute er den Schwaben sogar den Titel zu.
Hamann lobte Stuttgart bei „Sky“ vor rund zwei Wochen als „richtig gefestigte Mannschaft“ – eine Einschätzung, die nach der ersten Halbzeit in München auch nachvollziehbar war.
Der VfB verfügt über einen Kader mit bemerkenswerter Qualität und Tiefe. Neben den etablierten Kräften um Deniz Undav, Chris Führich und Angelo Stiller kamen im Sommer weitere interessante Spieler hinzu.
Bilal El Khannouss, Dzenan Pejcinovic und Grischa Prömel erweitern die Möglichkeiten von Trainer Sebastian Hoeneß – Stuttgart ist nicht nur von einer starken ersten Elf abhängig. Und trotzdem brach sein Team wie von Pavlovic erwartet letztlich ein.
Der Profi selbst blieb nach seinem Treffer bescheiden: „Ich bin mitgelaufen, Isi hat mich gesehen und einen Top-Assist gemacht. Ich freue mich über mein Tor.“ Und auch auf die Frage nach einem möglichen Kontakt zu Jürgen Klopp hatte der Bayern-Star eine kurze Antwort: „Noch nicht. Hoffentlich.“ (oke/dpa)

