Mario Basler hat kurz vor Saisonstart eine klare Meinung zum Spitzenfeld der Bundesliga geäußert.
„Keine große Chance“Basler schreibt Bayer Leverkusen vor Saisonstart ab

Mit Beginn der neuen Saison in der Bundesliga startet direkt auch wieder das Hauen und Stechen der Topklubs um die begehrten Spitzenplätze. Mindestens vier Klubs qualifizieren sich für die Champions League, definitiv nicht genug Platz für alle Anwärter im deutschen Fußball.
Mario Basler (57) hat sich kurz vor dem Saisonstart festgelegt, wer aller Voraussicht nach nicht mit einem Ticket im Konzert der Großen rechnen kann. Während er den FC Bayern als souveränen Meister mit reichlich Vorsprung erwartet, können sich im Verfolgerfeld überraschende Abstände auftun, glaubt Basler.
Mario Basler: „Keine Ahnung“ von Leverkusen-Trainer
Im Podcast „Basler Ballert“ machte der Ex-Nationalspieler deutlich, dass Bayer Leverkusen bei ihm keinen nachhaltigen Eindruck hinterlassen hat. Auf die Frage nach dem Namen des neuen Trainers sagte Basler trocken: „Keine Ahnung! Die haben so viele Trainer in den letzten Monaten gehabt, da weiß man gar nicht mehr, wer noch da ist.“
Unter dem Spanier Carles Martínez (42) will die Werkself nach der verpassten Champions League diesmal wieder oben angreifen, doch Basler rechnet Leverkusen dabei keine allzu guten Aussichten aus: „Ich rechne jetzt mit keiner großen Chance auf die Champions-League-Plätze, weil ich doch vier Mannschaften sehe, die sicherlich besser aufgestellt sind.“
Nachdem inzwischen zahlreiche Helden der historischen Meister-Saison 2023/2024 den Verein verlassen haben, sieht Basler den Neuaufbau für den langfristigen Angriff auf die Bayern längst nicht weit genug vorangeschritten.
„Da muss man auch sagen, das wird eine Wundertüte in Leverkusen“, gab der ehemalige Bayern-Star zu bedenken: „Mir fehlt ein bisschen mittlerweile auch das Gesicht von Leverkusen.“
Schafft es Bayer Leverkusen 2026/2027 in die Champions League?
Als bekannte Stars, die in Leverkusen vor zwei Jahren die Schale in die Luft gereckt hatten, sind der neue Kapitän Edmond Tapsoba (27) und Sturm-Routinier Patrik Schick (30) verblieben. Robert Andrich (31) wurde als Spielführer entmachtet und soll gehen, auch Victor Boniface (25) spielt nach vielen Verletzungen nur noch eine Nebenrolle.
Die sportliche Führung setzt unter dem Bayer-Kreuz nun auf die nächste Generation. Ibrahim Maza (20) und Christian Kofane (20) sollen im zweiten Jahr voll durchstarten, hinzu kommen vielversprechende Neue wie Flügelstürmer Afonso Moreira (21) oder der argentinische Vize-Weltmeister Facundo Medina (27). Langfristig gilt auch der vorerst erkrankt fehlende Kennet Eichhorn (17) als Riesen-Talent.
