Der 1. FC Köln hat den zweiten Leihprofi nach Tom Krauß fest unter Vertrag genommen. Auch bei Jakub Kaminski wurde die Kaufoption gezogen, ein Verbleib ist aber alles andere als gesichert.
Nach KraußFC zieht nächste Kaufoption – Verbleib fraglich

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Jakub Kaminski hat beim 1. FC Köln eine starke Debütsaison absolviert.

Es war längst kein Geheimnis mehr, dass der 1. FC Köln die Kaufoption für Jakub Kaminski ziehen wird. Thomas Kessler hatte bereits nach dem Unentschieden auf St. Pauli verraten, dass man die rund 5,5 Millionen Euro für den Polen an Wolfsburg überweisen wird.
Nun machte der Klub den Transfer am Mittwoch (3. Juni 2026) offiziell, Kaminski ist damit der zweite Leihprofi nach Tom Krauß, der fest verpflichtet wird.
Kaminski hat Ausstiegsklausel in neuem FC-Vertrag
Der Offensivspieler hat am Geißbockheim einen Vertrag bis 2029 unterschrieben. Kessler sagt zu der Personalie: „Kuba hat uns bereits in den ersten Gesprächen mit seiner Persönlichkeit beeindruckt. Er ist bodenständig, ehrgeizig und ein absoluter Teamplayer. In der vergangenen Saison hat er diese Eigenschaften jeden Tag auf und neben dem Platz unter Beweis gestellt. Deshalb war für uns schnell klar, dass wir die Kaufoption ziehen möchten.“
Der Sportboss ergänzt: „Seine Entwicklung und seine Leistungen sind gleichzeitig ein sehr gutes Beispiel dafür, dass der 1. FC Köln für ambitionierte Spieler eine hervorragende Adresse ist, um sich auf hohem Niveau weiterzuentwickeln und den nächsten Schritt in ihrer Karriere zu gehen.“
Warme Worte für seinen Schützling, wenngleich längst noch nicht klar ist, wie lange der FC noch Spaß am Angreifer hat. Denn der neue Vertrag beinhaltet eine Ausstiegsklausel, die es interessierten Vereinen ermöglicht, den Polen für rund 20 Millionen Euro rauszukaufen.
Dem FC wären in diesem Fall die Hände gebunden. Kein undenkbares Szenario, denn intern soll Kaminski, der mit sieben Toren und fünf Vorlagen eine bärenstarke Premierensaison im FC-Trikot absolviert hat, bereits seinen Wechselwunsch hinterlegt haben. Demnach habe er auch in der Kabine angekündigt, im Sommer den nächsten Schritt gehen zu wollen.
Das kommt insofern überraschend, dass er nach mittelmäßigen Jahren in Wolfsburg seine erste richtig gute Saison in einer Top-5-Liga gespielt hat und nun schon weiterziehen will. Kaminskis Ziel ist die Premier League, wo er nicht nur den nächsten Schritt, sondern auch das große Geld wittert.
Der FC würde seinen zweitbesten Scorer der abgelaufenen Saison verlieren, würde aber gleichzeitig ein sattes Transferplus von rund 15 Millionen Euro einstreichen, die sofort reinvestiert werden könnten.
