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+++ EILMELDUNG +++ Zuletzt noch im Kölner Keller DFB trauert um Ex-Schiedsrichter Eugen Strigel

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Wechsel vom TischFC ohne Chance bei absolutem Wunsch-Transfer

Der 1. FC Köln wollte im Winter unbedingt einen gestandenen Verteidiger mit Bundesliga-Erfahrung dazu holen. Doch ein Wechsel von Sebastiaan Bornauw scheint nun endgültig vom Tisch.

Der 1. FC Köln war sich angeblich schon einig mit Sebastiaan Bornauw (26). Der belgische Verteidiger, der zwischen 2019 und 2021 schon 57 Spiele für den FC absolviert hatte, sollte zurückkehren.

Die Not in der Abwehr war groß, nachdem zwischenzeitlich mit Rav van den Berg, Dominique Heintz, Joel Schmied, Timo Hübers und Luca Kilian fünf Innenverteidiger ausfielen. 

Bornauw kommt nicht nach Köln – plötzlich Spielzeit in Leeds

Bornauw war der absolute Wunsch-Spieler der Kölner, bei Leeds United kam er nicht zum Einsatz. Der Wechsel zurück an den Rhein war nahezu perfekt. Doch dann wendete sich das Blatt. Wegen einer Verletzung von Joe Rodon stand der Belgier zum Jahresauftakt beim FC Liverpool (0:0) plötzlich in der Startelf – zum allerersten Mal in dieser Saison.

Seitdem kam er in allen fünf Spielen zum Einsatz. Zuletzt stand der 26-Jährige beim 1:1 am 26. Januar 2026 beim FC Everton 85 Minuten auf dem Feld.

Im Kampf um Bornauw sollen sich zwischenzeitlich weitere Interessenten aus der Bundesliga eingeschaltet haben. Im Sommer war Bornauw für sechs Millionen Euro vom VfL Wolfsburg zum Premier-League-Klub gewechselt.

Jetzt scheint ein Abgang vom Tisch! Wie EXPRESS.de aus dem Umfeld des Spielers erfuhr, ist ein Wechsel im Winter unwahrscheinlich. Bornauw wird also in Leeds bleiben, er will sich weiter beweisen und mehr Spielzeit sammeln.

Zweikampf von Sebastiaan Bornauw beim Spiel von Leeds United.

Sebastiaan Bornauw (l., Leeds United) gegen Evertons Stürmer Thierno Barry.

Kölns Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler (40) sagte nach der Niederlage in Freiburg zu den Kölner Transfermarkt-Aktivitäten: „Wir haben gesagt, dass wir den Markt genauestens beobachten. Es war für mich auch erkenntnisreich, was in den ersten Spielen im neuen Jahr passiert ist in der Bundesliga. Es ist natürlich ärgerlich, dass Jahmai Simpson-Pusey uns in Freiburg nicht zur Verfügung stand. Er hat das sehr gut gemacht, in seinen ersten drei Spielen.“ 

Der FC hat mit dem jungen Simpson-Pusey (20, Leihe von Manchester City) zwar einen Glücksgriff gelandet, doch es kam auch Pech dazu: Nach drei Spielen hat er sich verletzt, fehlte auch am Dienstag (27. Januar) beim Training. Die Muskelverletzung soll aber nicht so wild sein. Entsprechend entspannt dürfte Kessler den geplatzten Wechsel von Bornauw aufnehmen.

Kessler erklärt: „Wir schauen uns nach Qualität um. Es ist aber im Winter nicht ganz so einfach, das zu bekommen, was einen besser macht. Wir schauen uns weiter um, ein paar Tage haben wir noch. Dann sehen wir, ob noch etwas passiert, oder auch nicht.“ Bis zum 2. Februar ist das Transferfenster geöffnet.

Der Kölner Sportchef stellt aber auch klar: „Grundsätzlich bin ich mit der Qualität und der Breite des Kaders sehr zufrieden. Man hat in den letzten Spielen gesehen, dass wir in der Lage sind, auf verschiedene Situationen zu reagieren. Aber wenn uns eine Idee kommt, die uns etwas verbessert, dann würden wir das angehen.“