Der 1. FC Köln trifft am 5. Spieltag der Fußball-Bundesliga im heimischen Rhein-Energie-Stadion auf Borussia Mönchengladbach. Ein FC-Profi ist jetzt schon heiß auf das Duell mit dem Erzrivalen.
Er läuft allen davonFC-Profi jetzt schon im Derby-Modus

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Sebastian Sebulonsen hängte beim Lauftest im FC-Training all seine Teamkollegen ab.

Da hat einer jetzt schon richtig Bock auf das Derby gegen Borussia Mönchengladbach (11. Oktober, 15.30 Uhr). Sebastian Sebulonsen (26) kann es offenbar kaum abwarten, dem Erzrivalen vom Niederrhein wehzutun.
Der Norweger vom 1. FC Köln sprüht nach seiner Oberschenkelverletzung, die ihn die ersten beiden Ligaspiele und den Pokal gekostet haben, vor Spielfreude und Motivation. Dazu ist der Rechtsverteidiger in beeindruckender körperlicher Verfassung und so fit wie kein anderer FC-Profi.
Sebulonsen so fit wie kein anderer FC-Profi
Das bewies Sebulonsen unter der Woche beim sogenannten Shuttle-Run-Test. In immer schneller werdendem Tempo mussten die Spieler zwischen zwei Markierungen hin- und herlaufen.
Der Norweger, der laut Ex-Coach Lukas Kwasniok nur aus Muskeln besteht, rannte dabei allen davon und lief auch noch aufrecht, als andere schon pumpend am Rand saßen.
Sebulonsen lief selbst Dauerläufer und FC-Lunge Ellyes Skhiri davon, der dem Tempo und der Ausdauer seiner Teamkollegen am Ende nicht mehr folgen konnte. Das war eine beeindruckende Performance des Modellathleten.
Doch er ließ im Training nicht nur mit seiner Fitness aufhorchen, sondern auch mit seinem Auftritt im Abschlussspiel. Der nach außen hin so ruhige und oftmals wortkarge Norweger übernahm plötzlich lautstark das Kommando, gab Anweisungen und dirigierte seine Nebenleute.
Bereits im Trainingslager in Österreich war erkennbar, dass Sebulonsen in seiner zweiten Saison deutlich mehr Verantwortung auf dem Platz übernehmen will. Im Derby wird das gefragt sein. Denn nach der Muskelverletzung von Alessio Castro-Montes wird „SebSeb“ als Startspieler gefordert sein.
Es wird sein erstes Derby im heimischen Rhein-Energie-Stadion werden. In der vergangenen Saison handelte er sich im Spiel vor dem Derby in Hamburg eine äußerst dämliche fünfte Gelbe Karte in der 90.+8 ein und war dann für den Rheinland-Schlager gesperrt.
