Am Samstagvormittag fand um 11 Uhr das Abschlusstraining beim 1. FC Köln vor dem Nachbarschaftsduell mit Bayer Leverkusen statt.
FC-Feinschliff vor BayerYoungster im Training – ein Profi in Turnschuhen

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Die FC-Profis gehen am 7. November 2026 zum Training ins Rhein-Energie-Stadion.

Am Sonntag (8. November 2026, 15.30 Uhr, DAZN und Liveticker auf EXPRESS.de) trifft der 1. FC Köln daheim auf Bayer Leverkusen. Die Anspannung rund ums kleine Derby ist spürbar. Der FC hatte im Frühjahr unter Trainer René Wagner knapp mit 1:2 gegen die Leverkusener verloren.
Damals war Patrick Schick mit zwei Toren der Held für die Werkself. Der FC spielte gut mit, konnte allerdings durch Luca Waldschmidt nur auf 1:2 verkürzen. Jetzt soll ein anderes Ergebnis her!
René Wagner setzt auf die Kölner Heimstärke
Wagner setzt vor allem auf den Heimspielfaktor. Der FC ist in dieser Saison im Rhein-Energie-Stadion ungeschlagen. Bislang konnten acht der neun Punkte daheim eingesammelt werden. Spielerischer Höhepunkt war natürlich das 5:0 im Pokal gegen Union Berlin. Der emotionale Gipfel war das 2:1 im Derby gegen Mönchengladbach.
Jetzt kommt allerdings ein anderes Kaliber. Doch genau das könnte dem 1. FC Köln in die Karten spielen. Denn Leverkusen gilt als Mannschaft, die nicht vor dem eigenen Strafraum einen Bus parkt, sondern attraktiv nach vorne spielt.
Das dürfte Köln Räume ermöglichen, und die schnellen Spieler um Said El Mala und Linton Maina kämen so in verheißungsvolle Positionen. Am Samstag zeigte sich beim Abschlusstraining im Franz-Kremer-Stadion, mit welchem Personal Wagner in dieses Derby gehen kann.
Der Trainer spazierte mit seinem Kapitän Marvin Schwäbe als Erster ins kleine Stadion. Kurz darauf trudelten die anderen Profis ein. Im Angriff ist Stürmer Ragnar Ache wieder eine Option, allerdings wird er mit Sicherheit nicht von Beginn an zum Einsatz kommen.
Auch Malek El Mala lauert auf seine nächste Chance. Zuletzt konnte er bei seinem Debüt bei Union Berlin den ersten Bundesligatreffer erzielen. Gemeinsam mit Bruder Said hat Malek noch viel vor beim FC, will sich in den nächsten Monaten zum Stammspieler in der Bundesliga etablieren.
Mit dabei war auch Stürmer Nilas Yacobi (19). Der Youngster hatte schon des Öfteren bei den Profis einen guten Eindruck hinterlassen. Auffällig: Alessio Castro-Montes ging mit Turnschuhen zum Training, die Fußballschuhe hatte er nur in den Händen dabei. Zuletzt wurde er nach der Englischen Woche mit dem Pokalspiel gegen Union nur 30 Minuten eingesetzt.
Definitiv fehlen werden die beiden Stürmer Thijs Dallinga (Kreuzband) und Imad Rondic (Muskelverletzung), die Verteidiger Rav van den Berg (Muskelverletzung) und Timo Hübers (Knieverletzung) sowie Mittelfeldprofi Ellyes Skhiri (Fußverletzung).
Wagner sagt vor dem Duell: „Wir freuen uns auf das Spiel, wir haben eine riesige Chance zu Hause und brauchen jeden Fan. Wir können als Mannschaft mit den Fans in unserem Stadion gemeinsam eine Wucht entwickeln, die jedem Gegner wehtun kann. Zu Hause sind wir ungeschlagen, das soll am Sonntag so bleiben.“
So könnte der FC starten: Schwäbe – Sebulonsen, Schmied, Simpson-Pusey, Sosa – Okon-Engstler, Krauß – Maina, Moore – Bülter, S. El Mala
So könnte Bayer starten: Flekken – Quansah, Tapsoba, Medina, Gutiérrez - García, Fernández – Hofmann, Maza, Moreira – Schick.

