Nach Suspendierung Erst Training, dann Rapport: Hier hält sich FC-Star Duda bei der U21 fit

Ondrej Duda im Training der U21 des 1. FC Köln.

Ondrej Duda trainiert nach seiner Suspendierung mit der U21 des 1. FC Köln (26. April 2022).

Ondrej Duda ist nach seiner Suspendierung beim 1. FC Köln zurück auf dem Rasen. Allerdings darf der Slowake diese Woche nur mit der U21 trainieren. Zudem muss er zum Rapport bei Christian Keller.

Ondrej Duda (27) ist beim 1. FC Köln zurück auf dem Rasen – allerdings nur bei der U21! Denn während seine Profi-Kollegen am Dienstag (26. April 2022) erst um 14 Uhr trainieren, musste der Slowake nach seiner vorläufigen Suspendierung in der zweiten Mannschaft ran.

Um 10 Uhr ging es für den Nationalspieler mit den Regionalliga-Kickern auf Platz sieben am Geißbockheim. Dort wird er auch in den nächsten Tagen trainieren. Für das Spiel beim FC Augsburg am Samstag (30. April, 15.30 Uhr, Sky und im Liveticker auf EXPRESS.de) ist er daher kein Thema.

Duda bekommt diese Woche Zeit zur „Selbstreflexion“. Nachdem der Kölner Mittelfeldspieler sich beim 3:1-Sieg gegen Arminia Bielefeld in der Schlussphase geweigert hatte, sich warum zu machen, schlossen die FC-Verantwortlichen Duda für eine Woche vom Trainingsbetrieb aus.

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Ondrej Duda muss zum persönlichen Gespräch mit Christian Keller

„Es geht darum, zu klären, ob Ondrej bereit ist, seine persönlichen Befindlichkeiten wieder dem Teamgedanken unterzuordnen“, sagte Christian Keller (43).

Der neue Sportboss will noch am Dienstag das persönliche Gespräch mit Duda suchen. Da wird Keller seinem Schützling sicher klarmachen, dass Ego-Trips beim FC tabu sind.

Vor allem jetzt, wo der FC mitten im heißen Kampf um Europa ist, sind solche Störfeuer natürlich pures Gift. „Der Verein steht über allem, wir alle haben uns dem unterzuordnen“, erklärte Steffen Baumgart (50) gegenüber EXPRESS.de.

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Nun liegt es an Duda selbst. Sollte er zur Einsicht kommen, dass sein Verhalten falsch war und künftig wieder in der Lage sein, die eigenen Interessen zurückzustellen, darf er kommende Woche wieder ins Profi-Training zurückkehren.

Ob der 52-fache Nationalspieler (FC-Vertrag bis 2024) allerdings noch mal für Köln aufläuft, ist nach dieser Ego-Nummer fraglich. Bereits im Winter gab es Gerüchte um einen Italien-Wechsel nach Genua – nach dem Krach ist eine FC-Zukunft über das Saisonende hinaus kaum vorstellbar.

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