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Weltmeister leidet mit dem FC So steht Pierre Littbarski zur Kölner Trainer-Frage

Pierre Littbarski leidet im Bundesliga-Abstiegskampf mit dem 1. FC Köln. Spielerisch macht er Trainer Lukas Kwasniok keinen Vorwurf, merkt aber auch an, dass die Ergebnisse fehlen.

23 Jahre liegt sein Abschied beim 1. FC Köln inzwischen zurück, doch das FC-Herz schlägt bei Pierre Littbarski (65) noch immer wie in alten Zeiten.

Auf seinem Instagram-Account spricht der Weltmeister regelmäßig über den FC, blickt dabei auf die aktuelle sportliche Lage und die Erinnerungen an seine aktive Karriere. Während „Litti“ beim Rückblick immer wieder besondere Momente hervorkramt, sorgt die derzeitige sportliche Lage im Abstiegskampf auch bei ihm für Sorgenfalten.

Pierre Littbarski grundsätzlich von Kwasniok überzeugt

Vor dem Derby gegen Borussia Mönchengladbach am Samstag (21. März 2026, 15.30 Uhr/Sky und im Liveticker auf EXPRESS.de) fasste Littbarski die brisante Ausgangslage aus Kölner Sicht kurz und knapp zusammen: „Sie spielen gut und holen zu wenig Punkte.“

Während Trainer Lukas Kwasniok (44) immer stärker in den Fokus rückt und vor dem Rheinland-Duell Schicksalstage am Geißbockheim erlebt, ist Littbarski weiterhin vom vor Saisonbeginn verpflichteten Coach überzeugt.

„Ich glaube schon, dass Kwasniok das Ding noch schaukelt. Er hat das Herz am rechten Fleck und passt gut zu Köln, aber man würde ihm schon mal wünschen, ein paar Nervenspiele zu gewinnen“, so der 73-malige Nationalspieler weiter.

Einschüchtern lassen solle sich Kwasniok von der erdrückenden Ausgangslage nicht, findet Littbarski: „Er ist so, wie er ist. Er hat nichts Gestelltes, er redet so, wie ihm der Mund gewachsen ist. Ich finde, das passt gut.“

Eine entscheidende Einschränkung schob Littbarski allerdings noch nach. Er reihte sich damit in die immer länger werdende Liste von Experten ein, die von Kwasnioks Arbeit grundsätzlich überzeugt sind, das kontinuierliche Abrutschen in den Tabellenkeller allerdings mit zunehmender Sorge betrachten: „Man wird natürlich immer an Punkten festgemacht.“

Schon Littbarskis Weltmeister-Kollege Lothar Matthäus (64) hatte rund um die Sky-Übertragung zum FC-Spiel beim Hamburger SV (1:1) am vergangenen Samstag die Problematik für Kwasniok erläutert und dabei über einen möglichen Trainerwechsel vielsagend erklärt: „Wenn die Ergebnisse nicht da sind, greifen die Gesetze des Sports …“

Die Spieler des 1. FC Köln stehen vor den Fans in Hamburg und klatschen.

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