Der 1. FC Köln blickt auf der Suche nach Neuzugängen erneut nach England. Nach dem Erfolg mit Jahmai Simpson-Pusey haben die Verantwortlichen wieder ein Talent aus Manchester im Visier.
Ache-KonkurrentFC mit Interesse an Sturm-Talent von Top-Klub

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Der 18-jährige Mittelstürmer Chido Obi im Dress von Manchester United. Der dänische Fußballspieler ist beim 1. FC Köln im Gespräch.

Der 1. FC Köln hat zuletzt gute Erfahrungen mit der Leihe eines englischen Youngsters gemacht. Jahmai Simpson-Pusey wurde im Winter auf Leihbasis geholt und erspielte sich trotz starker Konkurrenz auf Anhieb einen Stammplatz in der Innenverteidigung der Kölner.
Folgerichtig zog Thomas Kessler die Kaufoption und nahm den 20-Jährigen fest unter Vertrag. Nun richtet sich der Blick erneut nach Manchester – allerdings nicht zu City, sondern zum Stadtkonkurrenten United.
FC-Blick richtet sich erneut nach England
Dort haben die Kölner Verantwortlichen ein junges Sturm-Talent ausgemacht. Sein Name: Chido Obi. Der 18-Jährige kam in der vergangenen Saison hauptsächlich für die Reserve von United zum Einsatz, erzielte dort in 18 „Premier League 2“-Einsätzen neun Treffer.
Für die Profis der „Red Devils“ kam der gebürtige Däne bislang siebenmal zum Einsatz, sein Profi-Debüt feierte er im Februar 2025 gegen Tottenham Hotspur. Ein Tor ist ihm dabei bislang noch nicht gelungen.
Um ihrem Stürmer Spielpraxis zu verschaffen und ihm den nächsten Schritt zu ermöglichen, sucht Manchester nun einen geeigneten Leih-Klub für Obi. Dabei haben die Verantwortlichen offenbar den FC auserkoren, denn laut des englischen Journalisten Peter O’Rourke befinden sich beide Klubs schon in Gesprächen über ein entsprechendes Modell.
Denkbar ist eine ähnliche Konstellation wie bei Simpson-Pusey. Der FC leiht das Talent zunächst aus, sichert sich aber eine Kaufoption. United wiederum behält sich das Recht eines Rückkaufes vor. Aktuell hat Obi einen Marktwert von fünf Millionen Euro.
Doch würde der junge Angreifer beim FC auch die gewünschte Spielzeit erhalten? Aktuell steht mit Ragnar Ache lediglich ein nomineller Neuner im Aufgebot, ein zweiter erfahrener mit Stammplatz-Anspruch soll im Sommer dazustoßen.
Diese Last auf die Schultern eines 18-Jährigen mit so wenig Profi-Erfahrung zu legen, würde der Sache nicht gerecht werden. Obi hätte also eher zwei direkte Konkurrenten vor der Nase, wäre also lediglich der Herausforderer im Angriff. Das hatte man bei Simpson-Pusey anfangs allerdings auch gedacht, am Ende gab es bei diesem Deal nur Gewinner.
