Der 1. FC Köln trifft am 2. Spieltag der Fußball-Bundesliga auf den SC Freiburg. Nach dem erfolgreichen Start will die Kwasniok den zweiten Dreier der Saison einfahren. Dabei kann der FC-Coach aus dem Vollen schöpfen.
Ache, Kainz, MainaKwasniok gibt Personal-Update vor Freiburg-Spiel
29.08.2025, 14:18
Der 1. FC Köln steht vor der Heim-Premiere der neuen Bundesliga-Saison. Die Mannschaft von Lukas Kwasniok empfängt zum Start in Müngersdorf den SC Freiburg (Sonntag, 19.30 Uhr, DAZN und im Liveticker auf EXPRESS.de).
Beim Spiel gegen den Europa-League-Teilnehmer kann der FC-Trainer aus dem Vollen schöpfen. Während zum Wochenstart noch Fragezeichen hinter Linton Maina (Knie verdreht), Ragnar Ache (Fleischwunde aus dem Mainz-Spiel) und Florian Kainz (Sprunggelenksprobleme) standen, hat sich die Situation inzwischen entspannt.
Kwasniok kann gegen Freiburg aus dem Vollen schöpfen
„Alle Jungs, die in den vergangenen Tagen angeschlagen waren, konnten am Freitag trainieren. Sie werden grundsätzlich eine Option sein“, sagte Kwasniok auf der Pressekonferenz am Freitag. Damit hat der Coach erneut die Qual der Wahl, was das Personal betrifft.
Das wird erneut zu Härtefällen führen. In der vergangenen Woche traf es Routinier Dominique Heintz, der es wie schon in Regensburg nicht ins Aufgebot schaffte. Nach der Rückkehr von Linton Maina könnte es diese Woche zudem Denis Huseinbasic treffen – einen weiteren Aufstiegshelden.
Auf den einzelnen Positionen herrscht dichtes Gedränge um die Stammplätze. Gut möglich, dass Kwasniok gegen die Breisgauer einige Wechsel vornehmen wird. Der FC-Trainer hatte vor der Saison ohnehin angekündigt, dass es keine Stammplätze mehr gebe, sondern lediglich noch Startplätze für das jeweilige Spiel.
Einen Wechsel könnte es in der Innenverteidigung geben. Dort könnte Cenk Özkacar erstmal von Beginn an auflaufen. „Man sieht, dass Cenk ein paar Minuten mehr bekommen hat. Er hat es als Einwechselspieler stabil gemacht“, sagte Kwasniok.
Bei Maina und Ache wird Kwasniok wohl erst noch die abschließenden Trainingseindrücke abwarten, ehe er eine Entscheidung trifft. Beide wären grundsätzlich auch ernsthafte Optionen für die erste Elf.
So weit ist Neuzugang Rav van den Berg noch nicht. Der Niederländer hatte große Teile der Vorbereitung verpasst und muss den Rückstand erst noch aufholen.
„Rav ist deutlich näher dran. Es wäre auch schlimm, wenn es nicht so wäre nach zwei Wochen Mannschaftstraining. Ich kann noch nicht sagen, ob er am Sonntag schon so weit sein wird, um von Anfang an aufzulaufen“, so Kwasniok vielsagend.