Der nächste Kader-Knall beim 1. FC Köln! Nach der Streichung von Waldschmidt für das Heidenheim-Spiel steht ein Profi nicht in der Startelf. Das hat Konsequenzen.
Aus der Elf gestrichenKwasniok rasiert nächsten FC-Profi – Winter-Abgang denkbar
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Es geht Schlag auf Schlag beim 1. FC Köln. Nach dem Trainingslager im spanischen La Nucia wissen einige Profis nun endgültig, woran sie bei Lukas Kwasniok sind.
Der FC-Trainer sorgte am Freitag für einen echten Hammer, indem er Luca Waldschmidt für das Spiel in Heidenheim aus dem Kader strich. Der Spielmacher hatte im Interview mit EXPRESS.de seine Unzufriedenheit über die mangelnde Spielzeit (370 Minuten) zum Ausdruck gebracht und war dafür aus dem Kader geschmissen worden.
Denkzettel für Waldschmidt – keine Zukunft für Özkacar
EXPRESS.de weiß: Kwasniok konfrontierte Waldschmidt mit den Aussagen („Es war auch für mich manchmal schwer zu greifen“) und soll ihm in dem Gespräch mitgeteilt haben, dass er sich so etwas nicht gefallen lasse. Der Spieler solle das Kader-Aus als „Denkzettel“ verstehen. Zudem ließ er auch Routinier Florian Kainz zu Hause, was in der Kabine, in der „Kainzis“ Wort immer noch großes Gewicht hat, ebenfalls für Irritationen gesorgt haben soll.
Nun hat der FC-Coach den nächsten Profi abgesägt. Denn mit Blick auf die Startelf in Heidenheim ist klar: Cenk Özkacar hat keine Zukunft mehr unter dem Trainer. Obwohl mit Rav van den Berg, Joel Schmied, Dominique Heintz – verletzte sich im Training am Donnerstagabend am Oberschenkel – Timo Hübers und Luca Kilian fünf Innenverteidiger ausfallen, hat es der Türke dennoch nicht in die Startelf geschafft.
Stattdessen bildeten Neuzugang Jahmai Simpson-Pusey, Eric Martel und Sebastian Sebulonsen die Dreierkette beim Kellerduell in Heidenheim. Eine endgültige Ansage an Özkacar! Thomas Kessler hatte im Trainingslager zwar noch versucht, die Situation herunterzuspielen.
Auf die Personalie angesprochen, sagte der Sportdirektor: „Er hatte sicherlich Spiele in dieser Saison, in denen er seine Qualität unter Beweis gestellt hat. Er arbeitet stetig und hilft der Mannschaft. Wie der Spieler am Ende genutzt wird, obliegt dem Cheftrainer. Ich bin weit davon entfernt zu sagen, dass er nicht funktioniert hat.“
Doch auch ihm war zu diesem Zeitpunkt bereits bewusst, dass der Trainer keine Verwendung für die Leihgabe aus Valencia hat. Er sollte vielmehr nach einer schnellen Lösung für den Verteidiger suchen. Unter diesen Bedingungen macht eine Weiterbeschäftigung bis zum Sommer keinen Sinn mehr.
Wenn van den Berg, Heintz und Schmied auf absehbare Zeit zurückkehren, wird es für Özkacar wohl nicht mal mehr für den Kader reichen. Eine Situation, die sowohl für den Spieler als auch für den FC unbefriedigend wäre. Insofern sollten sich alle Parteien offen und ehrlich an einen Tisch setzen und über einen Abbruch der Leihe schon im Winter nachdenken.

