Das Transferfenster neigt sich langsam aber sicher dem Ende entgegen. Bis Montag haben die Vereine noch Zeit, Deals abzuwickeln. Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln erwartet bis dahin verrückte Tage.
„Verrücktesten Dinge“Kwasniok erwartet heißen Transfer-Endspurt
29.08.2025, 14:39
Die spannenden letzten Tage in der aktuellen Transferphase sind angebrochen. Noch bis Montagabend (20 Uhr) haben die Klubs Zeit, Transfers abzuwickeln. Danach können nur noch vertragslose Spieler verpflichtet werden.
Beim 1. FC Köln gibt es auf der Zugangsseite noch ein großes Ziel und das heißt Raphael Obermair. Lukas Kwasniok will seinen verlängerten Arm aus Paderborner Zeiten unbedingt in die Bundesliga holen. Der Kapitän des SCP würde sich diesen Traum ebenfalls gerne erfüllen. Das Problem: Sein derzeitiger Klub stellt sich (noch) quer.
Kwasniok lässt sich bei Obermair nicht in die Karten schauen
Zum einen liegen beide Seiten zu weit auseinander in den Ablösevorstellungen, zum anderen tun sich die Ostwestfalen schwer, einen adäquaten Ersatz zu finden. Daher die Frage an Kwasniok: Wie zuversichtlich sind Sie, dass der Transfer von Obermair über die Bühne geht?
„In den letzten Tagen einer Transferperiode passieren die verrücktesten Dinge. Wir werden sehen, was hier in Köln noch passiert“, lautete die ausweichende Antwort auf der Pressekonferenz am Freitag.
Zu der konkreten Personalie wollte sich der Coach also nicht äußern, ließ mit seiner Aussage aber viel Raum für Spekulationen – auch was die Abgangsseite betrifft.
Da versucht Sportdirektor Thomas Kessler unter Hochdruck, Spieler loszuwerden, die keine Chance mehr haben. Konkret werden Lösungen bei Imad Rondic, Jacob Christensen und Sargis Adamyan (alle von Kwasniok aussortiert) gesucht. Bei Denis Huseinbasic wäre man zumindest gesprächsbereit, sollte noch mal ein Interessent wie vor einigen Wochen der SC Braga kommen.
Obwohl die Zeit knapp wird, kann also noch einiges – auch Unvorhergesehenes – passieren.
„Es hat doch keiner damit gerechnet, dass Woltemade jetzt zu Newcastle wechselt. Ich bin mir recht sicher, dass viele Verantwortliche bis vor ein, zwei Tagen in Stuttgart auch noch nicht gewusst haben, dass sich so etwas entwickeln wird. Ich bin gespannt, wie verrückt das Fenster bei uns noch werden wird“, sagt Kwasniok.
Außer den Bemühungen um Obermair befinde sich zwar konkret „nichts in der Pipeline“, sagt Kwasniok. Aber: „Was nicht ist, kann ja noch werden.“