Fass Kölsch als Strafe für FC-Trainer Baumgart über seine Gelbe Karte: „Habe ich mir verdient“

Steffen Baumgart sieht die Gelbe Karte gegen Eintracht Frankfurt.

Schiedsrichter Martin Petersen zeigt Steffen Baumgart vom 1. FC Köln gegen Eintracht Frankfurt (25. September 2021) die Gelbe Karte wegen Meckerns. 

Steffen Baumgart sah beim Spiel des 1. FC Köln bei Eintracht Frankfurt die Gelbe Karte wegen Meckerns. Als Strafe muss er ein Fass Kölsch spendieren.

Frankfurt. Es war ein wildes und intensives Spiel zwischen Eintracht Frankfurt und dem 1. FC Köln (25. September 2021). Das 1:1-Unentschieden bot nahezu alles, was einen unterhaltsamen Fußball-Nachmittag ausmacht. Es wurde um jeden Zentimeter Rasen gekämpft. Es gab 28 Fouls und sechs Gelbe Karten.

Eine davon sah FC-Trainer Steffen Baumgart (49) – wegen Meckerns! „Eine Situation an der Eckfahne von Eintracht Frankfurt pfeift er nicht, was für mich ein Foul war. Die zweite Aktion pfeift er, was auch ein Foul war. Das ist alles. Darüber habe ich mich aufgeregt", sagte Baumgart hinterher zu seiner Verwarnung.

Der FC-Trainer war in der Nachspielzeit tatsächlich kaum zu bändigen, sodass Schiedsrichter Martin Petersen (36) ihn mit der Karte beruhigen musste. Seine Co-Trainer freut’s. Denn im internen Trainer-Strafenkatalog wird man für solch eine Gelbe Karte zur Kasse gebeten – allerdings auf andere Art. Baumgart schuldet seinem Team nun ein Fass Kölsch.

Steffen Baumgart: „Die Gelbe Karte habe ich mir redlich verdient“

Nach der Partie hatten sich die Emotionen schnell wieder gelegt. Baumgart sah sein Fehlverhalten ein: „Die Gelbe Karte habe ich mir redlich verdient“, sagte der Coach und führte aus:  „Man muss auch wieder runterkommen und sagen: Die Schiedsrichter hatten heute keinen einfachen Job. Er hat es gut gemacht. Dass wir in der Situation mal anderer Meinung sind, das ist einfach so. Der Schiedsrichter hat eine gute Leistung gebracht."

In der Tat gab es einige knifflige Situationen für das Unparteiischen-Gespann zu lösen. Allen voran das nicht gegebene Tor von Florian Kainz (28) wegen einer hauchzarten Abseitsstellung von Anthony Modeste (33), das auch nach Abpfiff noch für ordentlich Gesprächsstoff sorgte. Der Franzose stand – wenn überhaupt – Millimeter im Abseits.

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Von Frankfurter Seite wurde sich über den unangemessen harten Check von Kainz gegen Erik Durm (29) beschwert. Sowie ein vermeintliches Nachtreten von Sebastian Andersson (30) gegen Martin Hinteregger (29).

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