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Geisterspiel-Zahlen bereiten Sorgen FC-Chef Heldt stemmt sich gegen den Heimfluch

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Horst Heldt feuert beim Geisterspiel das FC-Team an. Er will Strategien für die Heimspiele entwickeln.

Köln – Zahlen lügen nicht – und dürften dem 1. FC Köln vor dem Duell mit Fortuna Düsseldorf Sorgen bereiten. Denn die Ergebnisse der beiden ersten Geister-Spieltage nach dem Neustart der Fußball-Bundesliga machen deutlich, was man beinahe erwarten konnte: Die fehlende Kulisse wirkt sich auf die Ergebnisse aus.

Bundesliga: Nur drei Heimsiege in 15 Geisterspielen

Nur ein Heimsieg am ersten Spieltag, lediglich zwei (Hertha und Bayern) in den sechs Partien an diesem Wochenende – die Fans fehlen den Mannschaften in ihren Stadien offensichtlich, auch die Mönchengladbacher Pappkameraden konnten der Borussia im Spitzenspiel gegen Bayer Leverkusen nicht helfen.

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Die in Leipzig so starken Freiburger unterlagen Werder Bremen, obwohl „wir uns die Fans, die Familien zu Hause vorgestellt haben und für sie spielen wollten“, wie Coach Christian Streich (54) bekannte.

Wolfsburg war beim 0:2 gegen Dortmund chancenlos. In Paderborn hatten die Fans ein Schild aufgebracht mit der Aufschrift „Ohne uns ist der Fußball nichts.“ Nicht allzu viel kam auch von ihrer Mannschaft, der erhoffte Befreiungsschlag bleib beim 1:1 gegen Hoffenheim aus.

Timo Horn: Mit Zuschauern hätten wir Mainz bezwungen

Und wie sieht es mit dem 1. FC Köln aus? Der verspielte den Heimsieg beim 2:2 gegen Mainz 05 – und nicht nur Timo Horn (26) glaubte danach, dass „wir mit unseren Zuschauern im Rücken den Vorsprung über die Zeit gebracht hätten.“

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Der 1. FC Köln will sich morgen im Rhein-Energie-Stadion in der Partie gegen Fortuna Düsseldorf gegen den Heimfluch stemmen. Sportchef Horst Heldt (50): „Ich glaube schon daran, dass wir Heimspiele haben und das man das nutzen kann. Aber der Heimvorteil ist ohne Fans schon ein bisschen verloren gegangen, das muss man schon so sagen. Vielleicht braucht es aber einfach auch ein bisschen Zeit, um neue Ideen zu entwickeln, auch ohne Zuschauer zu Hause den Vorteil des eigenen Stadions auszunutzen.“

Markus Gisdol fordert aktiven Auftritt über 90 Minuten

Ein guter Anfang wäre eine konstante Leistung über 90 Minuten. „Wir wollen uns gegenüber der letzten Partie verbessern. Wir haben mannschaftstaktische Inhalte eintrainiert. Wir haben vieles gut entwickelt. Die Jungs kennen die Basis. Wir wollen gemeinsam aktiver werden, über eine ganze Spielzeit, auch wenn das kräftemäßig schwierig ist“, sagt Coach Markus Gisdol (50). „Aber wir haben ja fünf Wechsel, das hilft dann schon.“

Mit einer konzentrierten, engagierten Vorstellung will seine Mannschaft die Fortuna bezwingen. Damit sich nach fünf Heimsiegen in sieben Spielen unter Gisdol erst gar kein Heim-Komplex in den Köpfen festsetzt.

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