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Bittencourt hofft auf FC-Hilfe gegen Fortuna „Meine Kölner Jungs machen das schon“

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Freiburg – An der Weser gibt es wieder ein Fünkchen Hoffnung! Dank eines erzitterten 1:0-Auswärtssiegs beim SC Freiburg hat der Tabellenvorletzte Werder Bremen zumindest für eine Nacht wieder Tuchfühlung zum Relegationsplatz und Fortuna Düsseldorf aufgenommen. Sieg-Torschütze war der Ex-Kölner Leonardo Bittencourt.

Platzverweis für Philipp Bargfrede

Kurz vor Schluss stand Florian Kohfeldt das Entsetzen und die Verzweiflung im Gesicht. Kurz vor Schluss hatte Philipp Bargfrede nach einem taktischen Foul die Gelb-Rote Karte gesehen. Dabei war der für den verletzten Ex-Kölner Kevin Vogt erst in der 35. Minute eingewechselt worden.

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Florian Kohfeldt dirigierte bis zum Schluss.

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Und dann schlugen die Freiburger, die über weite Strecken der zweiten Halbzeit drückend überlegen waren und immer wieder am glänzend reagierenden Jiri Pavlenka scheiterten, plötzlich zu. Nils Petersen hatte den Pfosten getroffen,  Manuel Gulde abgestaubt – und alle Hoffnung schien schon wieder dahin, da half der Kölner Keller den Bremern im Tabellen-Keller.

Video-Schiri sieht Petersens Abseits

Der VAR erkannte die Abseitsstellung Petersens und damit den Treffer ab – und Kohfeldt an der Seitenlinie ballte die Faust und schrie laut „Jaaa!“ Schließlich stand für den Coach viel auf dem Spiel, nachdem die Werder-Legenden Rune Bratseth und Dieter Burdenski  nach dem desolaten 1:4 gegen Bayer Leverkusen seine Ablösung gefordert hatten.

Die Bremer belohnten sich auf fremden Platz für eine couragierte Vorstellung und für einen feinen Konter nach 19 Minuten. Davy Klaassen hatte Leonardo Bittencourt mit einem langen Pass gefunden und der Ex-Kölner von der Strafraumgrenze getroffen. „Wir wussten alle um die Wichtigkeit des Spiel. Nach dem 1:0 haben wir nicht mehr den Fußball gespielt, den wir uns vorgenommen haben. Aber das ist der Anspannung geschuldet“, sagt der Torschütze, der nun den Kölner Ex-Kollegen gegen Düsseldorf die Daumen drückt. „Die Jungs machen das schon!“

Kohfeldt stimmt sein Team ein

Kohfeldt dagegen stimmte sein Team auf die schweren nächsten Wochen ein: „Es war maximal ein erster Schritt. Diese Energie, die wir alle auf den Platz gebracht haben, die müssen wir in den nächsten fünf Wochen aufrecht erhalten. Das war eins unser letzten neun Finals. Diese Einstellung ist das, was uns stark machen muss.“

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