FC-Stimmen nach Hertha-Punkt „Eine Truppe, der das nicht am Arsch vorbeigeht“

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FC-Keeper Timo Horn hielt seinen Kasten gegen Hertha BSC zum dritten Mal in dieser Bundesliga-Saison sauber.

Köln – Der zwölfte FC-Punkt.

Mit dem 0:0 gegen Hertha BSC bleibt der 1. FC Köln auf dem Relegationsplatz der Bundesliga. Nach Abpfiff hatten die FC-Profis gemischte Gefühle – wussten, dass die Vorstellung eine deutliche Steigerung im Vergleich zum 0:5 beim SC Freiburg war, aber auch, dass in der Offensive weiterhin viel Luft nach oben ist.

Wir haben die Stimmen zum Spiel gesammelt.

Timo Horn: „Zu wenige Lösungen nach vorne“

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FC-Torhüter Timo Horn über...

…das 0:0 gegen Hertha: „Wir wollten schon gewinnen. Wir wissen, dass Hertha in keiner leichten Situation ist. Das wollten wir besser ausnutzen, aber haben nach vorne zu wenige Lösungen gefunden. Hintenraus hatten wir auch Glück. Wie beim Pfostenschuss, da hätte man so ein Spiel schon leicht verlieren können. Es geht darum, in der Liga zu bleiben, Siege und Punkte zu holen, da wäre mir ein 4:3 lieber gewesen, als kein Gegentor zu kassieren. Aber die Basis ist die Defensivarbeit.“

…zum Gespräch der Kapitäne mit Sportboss Horst Heldt nach dem 0:5 in Freiburg: „Dass es so nicht weitergehen konnte wie letzte Woche, war uns allen bewusst. Da setzt man sich als Mannschaft und Mannschaftsrat zusammen und bespricht, was man verändern kann. Wir haben eine Truppe, der das nicht am Arsch vorbeigeht. Heute haben wir eine gute Reaktion gezeigt, eine gute kämpferische Leistung. Nach vorne müssen wir uns noch mehr überlegen, dann werden wir auch wieder Spiele gewinnen.“

Jonas Hector: „Haben alles reingeworfen“

FC-Kapitän Jonas Hector: „Wir haben alles reingeworfen und streckenweise besser Fußball gespielt als in den vergangenen Wochen. Es ist insgesamt noch nicht das, was wir uns vorstellen, aber wir haben einen Schritt nach vorne gemacht. Wir müssen daran anknüpfen.“

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Markus Gisdol mit Jonas Hector nach dessen Auswechslung gegen Hertha

FC-Trainer Markus Gisdol: „Nach dem Spiel gegen Freiburg war es für uns heute oberste Pflicht, in der Defensive wieder stabil zu arbeiten und richtig gut zu verteidigen. Dass wir uns aktuell in der Offensive schwer tun, ist keine Frage, das sieht man. Aber wir hatten ein paar gute Durchbrüche über die Außenpositionen, da war die Besetzung im Zentrum dann nicht so gut. Auch unsere Standards müssen wir wieder verbessern.“

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FC-Rechtsaußen Marius Wolf: „Wir haben heute ein anderes Gesicht gezeigt. Wir haben die Zweikämpfe angenommen und ein gutes Spiel gemacht. Das war ein Kampf-Spiel, das in beide Richtungen hätte gehen können. Der Punkt ist für beide in Ordnung. Dass wir im Abstiegskampf stecken, ist nicht neu – der Klassenerhalt war von Anfang an das Ziel. Mit Glück hätten wir gewinnen können. Jetzt müssen wir weiterarbeiten.“

Bruno Labbadia: „Wir waren die bessere Mannschaft“

Hertha-Kapitän Niklas Stark: „Wir haben einen Punkt auswärts geholt, das muss man positiv sehen. Und es geht mit der englischen Woche ja gleich weiter. Wir müssen den Ball mal irgendwie über die Linie kriegen, dann läuft alles einfacher, dann kommt das Selbstvertrauen zurück.“

Hertha-Trainer Bruno Labbadia: „Wir waren die bessere Mannschaft, hatten die Spielkontrolle und haben über 90 Minuten keine klare Torchance zugelassen.“

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