FC im Elfer-Glück Herrlich attackiert Videoschiri: „Skandal! Der kommt 30 km von Köln“

Neuer Inhalt (2)

Stinksauer: Heiko Herrlich machte seinem Ärger über den Videoschiri Luft.

Augsburg – Für seine Spontanität ist Heiko Herrlich (48) inzwischen bekannt. Sein freimütiges Bekenntnis, die Quarantäne-Regel für einen Einkauf in einem Drogerie-Markt gebrochen zu haben, brachte ihm eine Sperre ein.

Nun droht ihm Ungemach durch den DFB-Kontrollausschuss!

Augsburg-Coach Heiko Herrlich redet sich in Rage

Denn der Trainer des FC Augsburg warf Videoschiri Guido Winkmann (46) nach dem 1:1 gegen den 1. FC Köln am „Sky“-Mikrofon Parteilichkeit vor. „Es geht hier darum, die Klasse zu halten. Und da sitzt einer im Videokeller, der kommt 30 Kilometer von Köln.“

Alles zum Thema Armin Veh
  • „Doppelpass“ Armin Veh redet sich über Bundesliga-Aufreger in Rage: „Nicht zu tolerieren“
  • Ex-FC-Boss bei „Sky90“ Veh kritisiert Süle für Wechsel-Aussagen: „Passt nicht in diese Zeit“
  • FC-Planungen Acht auslaufende Verträge, viele Fragezeichen – und ein klarer Sportchef-Favorit
  • Krisen-Stimmung beim FC Augsburg Stefan Reuter vor dem Aus – Ex-Kölner Veh heißer Kandidat auf Posten
  • Merkel, Laschet, Lindner und Co. Das sind die Fußballvereine der deutschen Politiker
  • FC begeistert Ex-Boss Veh Matthäus verrät Kabinen-Geschichte zu Modeste: „An der Ehre gepackt“
  • FC-Kader gegen Leipzig Zwei Änderungen im Duell mit zwei Köln-Rückkehrern
  • Kommentar zur Andersson-Posse Warum der 1. FC Köln einen Typ wie Arabi braucht
  • „Doppelpass“ Erst Tonprobleme, dann Effe-Watschn für BVB: „Kriegen sie einfach nicht hin“
  • 1. FC Köln kämpft gegen Finanzkollaps Wehrles 20-Millionen-Euro-Kniff mit den Catering-Rechten

Winkmann wohnt allerdings in Kerken, im Kreis Kleve nahe der holländischen Grenze – 85 Kilometer vom Dom entfernt. Möglich, dass Herrlich Kerken mit dem viel näher an Köln gelegenen Kerpen verwechselte…

Augsburgs Bazee von FC-Abwehr zu Fall gebracht

Seine Worten waren jedenfalls harter Tobak! Worüber sich Herrlich ärgerte: In der 49. Minute war sein Flügelspieler Noah Sarenren Bazee (23) von den Kölnern Rafael Czichos (30) und Ismail Jakobs (20) zu Fall gebracht worden, die Pfeife von Benjamin Cortus (38) blieb stumm – und auch nach Überprüfung der Bilder kam aus dem Kölner Keller kein Signal, die Entscheidung noch mal am Bildschirm zu überprüfen.

Heiko Herrlich sauer: „Das ist ein Skandal!“

Herrlich, dessen Stürmer Florian Niederlechner (29) in der ersten Halbzeit bereits einen Strafstoß verschossen hatte, schimpfte: „Wir müssen noch mal Elfmeter bekommen. Für mich unverständlich, was der Herr Winkmann da im Videokeller gesehen hat. Bloß weil der Schiedsrichter nur zehn Meter dahinter stand und weiterspielen ließ. Der eine drückt ihn am Arm runter, der andere trifft ihn am Fuß. Einen klareren Elfmeter gibt es gar nicht. Da können wir aufhören mit dem Keller. So etwas ist ein Skandal.“

Hier lesen Sie mehr: Diese Noten verdienten sich die Spieler des 1. FC Köln beim 1:1 in Augsburg

Armin Veh hat Verständnis für Heiko Herrlich

Kölns Ex-Sportchef Armin Veh (59), selber auch als aktiver Coach selten um einen Spruch verlegen, hatte bei „Sky90“ Verständnis für die impulsive Reaktion: „Man muss auch mal Emotionen zeigen. Er hat das für sich so empfunden, also musste es raus.“

Hier lesen Sie mehr: Die Stimmen zum 1:1 des 1. FC Köln beim FC Augsburg

Frankfurts Fredi Bobic (48) dagegen stimmte Herrlich lediglich bei der Bewertung der Situation zu: „Das war eine Fehlentscheidung, ganz klar. Und da habe ich Verständnis für den Ärger. Aberein Skandal war es nicht. Ich würde meinem Trainer raten, sich für die Wortwahl zu entschuldigen.“

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.