Der 1. FC Köln hat das Nachbarschaftsduell gegen Bayer Leverkusen verloren. Superstar Said El Mala regte sich hinterher über den Gegener auf und monierte dabei fehlendes Fairplay.
„Schon lächerlich“El Mala schießt gegen Bayer-Profis

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Es ging heiß her zwischen dem 1. FC Köln und Bayer Leverkusen. In dieser Szene geraten Said El Mala und Marius Bülter mit Equi Fernandez aneinander.
Es war eine hitzige Partie zwischen dem 1. FC Köln und Bayer Leverkusen. Schiedsrichter Felix Zwayer, der das Spiel nicht immer unter Kontrolle hatte, verteilte insgesamt elf (!) Gelbe Karten. Dabei ging es aber nicht nur in den Zweikämpfen nicklig zur Sache.
Hier mal ein Schubser, da mal ein Rempler und oft viel Theatralik. Das sah auch Said El Mala so, der sich nach Schlusspfiff mal so richtig über die Leverkusener aufregte.
El Mala moniert fehlendes Fairplay
Bei Dazn sagte der FC-Star: „Was man gemerkt hat: Bei jedem Foul haben die sich keine Ahnung wie oft gedreht und was weiß ich. Das hat nichts mit Fußball zu tun, meiner Meinung nach.“ Und der deutsche Nationalspieler legte sogar noch mal nach: „Das ist schon ein bisschen lächerlich, aber wenn der Schiri dann so pfeift, dann pfeift er so, was soll man machen.“
El Mala war 90 Minuten von den Leverkusenern bearbeitet worden, oft an der Grenze des Legalen oder darüber hinaus. Pfiffe bekam er dabei nur selten. Das brachte ihn allerdings nicht so sehr auf die Palme wie die Szene in der 50. Minute.
Nachdem Moore im Mittelfeld liegen geblieben war, wartete Borna Sosa auf die Unterbrechung von Schiri Zwayer. Die Pfeife des Unparteiischen blieb allerdings stumm. Das nutzte Bayers Moreira und luchste Sosa, der schon abgeschaltet hatte, den Ball an der Seitenlinie ab. Es gab ein wütendes Pfeifkonzert der Fans und im Anschluss eine Rudelbildung auf dem Platz.
„Fußball ist immer noch ein Fairplay-Sport. Und wenn dann einer liegt und die Leverkusener da weiterspielen, das geht überhaupt nicht in meinen Kopf, warum man das macht“, sagte El Mala sauer und ergänzte: „Ich habe mit den Spielern gesprochen, es geht für mich gar nicht, dass man da dann nicht ins Aus ausspielt. Wir hören auf zu spielen und die spielen einfach weiter. Keine Ahnung, warum das so passiert.“
Sportboss Thomas Kessler war da schon diplomatischer, wollte sich später in den Katakomben nicht explizit zum Gegner und Schiri Zwayer äußern. Er deutete lediglich vielsagend an: „Das von Said habe ich auch gehört. Die Einschätzung wird sicherlich der eine oder andere teilen, aber es geht ja nicht darum, ob ich die teile.“
Bei all dem Ärger über den Gegner und die bittere 1:2-Niederlage gegen schlagbare Leverkusener konnte sich der Kölner am Ende nicht mal über sein Brüder-Tor mit Malek freuen. Der ältere El Mala bereitete den Anschlusstreffer mit einer sehenswerten Flanke vor und sammelte damit im zweiten Spiel seinen zweiten Scorer für den FC.

