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„Eine geile Geschichte“Poldi schwärmt von El-Malas – und hat einen Rat

Kölns Fußball-Ikone Lukas Podolski (l.) mit FC-Jungstar Said El Mala

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Kölns Fußball-Ikone Lukas Podolski (l.) mit FC-Jungstar Said El Mala

Lukas Podolski spricht über die Brüder Malek und Said El Mala, über ihren Spielstil, ihre Entwicklung und die Frage, ob Said den FC nach der Saison verlässt.

Lukas Podolski hat wenige Tage vor dem Duell mit Bayer 04 Leverkusen (8. November 2026, 15.30 Uhr) die El-Mala-Brüder getroffen.

Mit unserer Redaktion sprach die FC-Legende anschließend über die beiden Profis: „Es ist super, dass zwei Brüder in einer Mannschaft spielen. Das hätte ich mir immer gewünscht, aber ich hatte leider keinen Bruder.“

Podolski über möglichen Verkauf von Said El Mala: „Wird dem FC für die Zukunft sehr helfen“

Malek El Mala hatte bei seinem Profidebüt gegen Union Berlin sofort getroffen. Für Podolski „eine geile Geschichte“, die zeigt, „was man mit harter Arbeit und Ausdauer erreichen kann.“

Said El Mala bringe der FC-Offensive derweil mit seinen Dribblings und dem frechen Eins-gegen-eins „etwas anderes“, so Podolski. „Das braucht man zwar nicht immer, kann aber den Unterschied machen.“

Der Ex-Nationalspieler sieht bei dem FC-Profi aber noch Luft nach oben und hat auch einen Rat parat: „Er muss sich noch mehr zutrauen.“ Inzwischen ist Said El Mala für die Nationalmannschaft nominiert. „Er hätte auch zur WM mitfahren können“, meint Podolski, und ergänzt: „Jürgen Klopp setzt jetzt offenbar auf ihn – und das freut mich.“

Wichtig für Podolski: „Beide wirken ruhig und geerdet, sind aber robust, ein bisschen frech und haben Spielwitz – immer mit einem Spruch auf den Lippen.“ Junge Profis scheitern nach dem Eindruck des Ex-Weltmeisters oft an ihrer Verbissenheit: „Manche jungen Spieler haben einen Stock im Hintern und scheitern dann oft. Man braucht mehr Freigeister.“

Ein Abschied nach der Saison vom 1. FC Köln? Das wäre für Said El Mala „ein normaler Weg“, die Ablöse würde dem Verein „für die Zukunft sehr helfen“. Den Blick auf die Mannschaft verbindet Podolski mit einem klaren Urteil: „Aus meiner Sicht fehlt noch ein klarer Spielstil.“

Dass Spieler den Klub verlassen, kennt Podolski aus eigener Erfahrung. „Ich hätte damals mein letztes Hemd gegeben, um immer beim FC zu bleiben.“ Nach den Abstiegen sei er als Nationalspieler aber zu gut gewesen, um zu bleiben. Stationen wie Bayern, Arsenal, Inter oder Galatasaray seien „Erfahrungen, für die man den Sport macht“.

Außerdem habe er dem FC gleich zweimal „eine für den Verein wichtige Ablösesumme eingebracht“. Seine Konsequenz richtet sich an den Klub: „Da muss sich der Verein an die eigene Nase fassen.“