FC-Profi macht sich selbst zum „Spacken“ Drexler mit Shirt-Botschaft – Poldi reagiert

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EXPRESS erwischte Dominick Drexler am 10. Februar 2021 auf dem Weg zum Training des 1. FC Köln mit einem Entschuldigungs-Shirt.

Köln – Dominick Drexler (30) sagt noch mal „Sorry“ – und macht sich jetzt selbst zum „Spacken“! Nach dem riesigen Ärger um das Bus-Video im Vorfeld des Derbys bei Borussia Mönchengladbach (Samstag, 6. Februar) gibt der FC-Profi alles, um sich bei den Kölner Fans zu entschuldigen.

  • Erstes Training des 1. FC Köln nach Derby-Sieg und „Spacken“-Eklat
  • Dominick Drexler kommt mit spezieller Botschaft ans Geißbockheim
  • So hoch fällt Drexlers Geldstrafe aus

Mittwochmorgen am Geißbockheim: EXPRESS erwischt Drexler auf dem Weg zum ersten FC-Training nach dem sensationellen Sieg am Niederrhein.

1. FC Köln: Dominick Drexler veralbert sich selbst

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Als der gebürtige Bonner gegen 9.45 Uhr mit Kumpel Rafael Czichos (30) vom Wald-Parkplatz am Franz-Kremer-Stadion in Richtung Kabinentrakt schlendert, hat er eine eindeutige Botschaft dabei.

Auf seinem Pulli stehen die Worte: „Nur Spacken nennen andere Spacken #sorry! #ausfehlernlernen“. Drexler veralbert sich selbst!

Am Freitag war im Netz ein Video aus dem Mannschaftsbus aufgetaucht, in dem der Offensivmann die FC-Ultras, die bei der Abfahrt zum Gladbach-Spiel eine Pyro-Show veranstaltet hatten, als eben solche „Spacken“ betitelte (laut Duden „dumme Menschen“).

Dominick Drexler entschuldigte sich bereits zweimal

Es folgten ein Sturm der Entrüstung und bereits zwei Entschuldigungen. Die erste noch vor Anpfiff mit einem Statement auf der Klub-Homepage: „Dass meine Aussagen einen großen Teil unserer Fans verletzt haben und sie es als beleidigend empfunden haben, kann ich deshalb absolut verstehen. Dafür möchte ich mich bei unseren Fans, insbesondere bei denen, die gestern dabei waren, aufrichtig und von Herzen entschuldigen.“ Die zweite in der Nacht nach dem Derby-Dreier bei einem Treffen mit Anführern der Ultras am Geißbockheim (EXPRESS berichtete exklusiv).

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Dominick Drexler entschuldigte sich mit seinem Pulli noch einmal bei den FC-Fans.

Doch natürlich beschäftigte Drexler – von klein auf FC-Fan und selbst am Boden zerstört, als er merkte, was er mit seiner Bemerkung ausgelöst hatte – die Fan-Wut auch an den beiden trainingsfreien Tagen zum Wochenstart.

Deswegen ließ er sich extra den Pulli anfertigen, um sich noch ein drittes Mal zu entschuldigen. Auch ein Zeichen an seine Teamkollegen in der Kabine, die ihm am Mittwoch den einen oder anderen Spruch gedrückt haben dürften…

Lukas Podolski: „Thema erledigt“

EXPRESS meint: Spätestens mit dem Shirt-Sorry sollte die Sache gegessen sein. Eine starke Aktion, mit der Drexler zeigt, wie leid ihm seine Worte tun!

Ex-FC-Profi und Fanliebling Lukas Podolski (35) reagierte prompt auf das Shirt. Auf Twitter schrieb der Weltmeister von 2014: „Thema damit erledigt“, dazu noch ein Daumen-hoch- und ein Applaus-Emoji. Am Wochenende hatte Poldi geschimpft: „Unfassbar. Wer seine Fans Spacken nennt, der hat dieses Trikot nicht verdient.“

An der von Sportboss Horst Heldt (51) angekündigten Geldstrafe kommt Drexler natürlich trotz Fan-Botschaft nicht vorbei: Er muss einen geringen fünfstelligen Betrag, weniger als 15.000 Euro, zahlen. Kein Problem für den reumütigen Profi, zumal das Geld an einen gemeinnützigen Zweck gehen soll. Drexler darf selbst wählen.

Heldt sagt: „Solche schwierigen Momente können einen noch mehr zusammenschweißen. Das sollte das Ziel sein: Aus einer extremen Situation kann man auch viel Gemeinschaft ziehen.“

Das klappte sogar schon vor dem Derby, als Trainer Markus Gisdol (51) den Aufruhr um das Bus-Video nutzte, um seine Mannschaft heiß zu machen. Heldt: „Wenn ich aus dem Nähkästchen plaudern darf: Es war eine außergewöhnliche Rede von Markus vor dem Spiel. Wir haben sehr wenig über Taktisches gesprochen. Es ging sehr viel um unsere Situation. Der Trainer hat das genau getroffen.“

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