„Ich habe gezittert“ FC-Ösi Ljubicic begründet seinen Köln-Wechsel

Dejan Ljubicic absolviert seine erste Trainingswoche beim 1. FC Köln.

Dejan Ljubicic (hier am 8. Juli 2021) will sich beim 1. FC Köln in der Bundesliga durchsetzen.

Trotz vieler lukrativer Angebote entschied sich Dejan Ljubicic für einen Wechsel von Rapid Wien zum 1. FC Köln. Der Österreicher will sich unter Steffen Baumgart in der Bundesliga durchsetzen und für die Nationalmannschaft empfehlen.

Köln. Er ist noch der große Unbekannte beim 1. FC Köln. Dejan Ljubicic (23) kam ablösefrei von Rapid Wien und unterschrieb am Geißbockheim einen Vertrag bis 2025. Der Sechser war im Sommer äußerst begehrt, Ex-Sportboss Horst Heldt (51) lotste Ljubicic aber trotz anderer hochkarätiger Angebote zum FC. Nun will sich der Österreicher in der Bundesliga durchsetzen.

„Ich hatte Angebote von mehreren Vereinen, auch aus der Bundesliga, aber der FC hat sich am meisten um mich bemüht“, sagt Dejan Ljubicic zu seiner FC-Entscheidung.

Dejan Ljubicic zitterte mit dem 1. FC Köln um den Bundesliga-Verbleib

Neben Vereinen aus der italienischen Serie A hatte sich vor allem Eintracht Frankfurt intensiv mit Ljubicic beschäftigt. Doch die beste Perspektive sah der Abräumer in Köln, obwohl zum Wechselzeitpunkt nicht klar war, in welcher Liga der FC spielen würde. „Ich habe damals schon gezittert“, gibt der frisch gebackene Papa zu.

Alles zum Thema Dejan Ljubicic

Er sagt: „Wenn ich Vollgas gebe, sehe ich hier die beste Perspektive für mich. Ich habe entschieden, dass der FC für mich der richtige nächste Schritt ist. Ich bin glücklich, dass ich hier unterschrieben habe.“

Dejan Ljubicic will sich unter Steffen Baumgart beim 1. FC Köln durchsetzen

Dass die handelnden Personen rund um Horst Heldt nicht mehr beim FC sind und mit Steffen Baumgart (49) ein neuer Trainer das Ruder übernommen hat, ist für den ehemaligen U21-Nationalspieler kein Problem. Genauso wenig wie die Konkurrenz-Situation auf seiner Position. „Es sind sehr gut Spieler auf meiner Position. Ich werde aber alles geben, um auch diesen Trainer zu überzeugen. Ich will mich hier als Mensch und Fußballer weiter entwickeln“, sagt Ljubicic und schielt dabei schon auf die österreichische Nationalmannschaft: „Ich hoffe, dass ich hier meine Leistungen zeige und Nationaltrainer Franco Foda mich dann anruft.“

Seine Stärken? „Ich würde mich als schnellen Sechser bezeichnen. Nach der Balleroberung kann ich schnell umschalten. Ich mag den Pass in die Tiefe und ich kann sehr viel laufen.“

Beim Test gegen Fortuna Köln (Freitag, 18 Uhr, Südstadion) bekommen die Fans eine erste Kostprobe von Ljubicics Fähigkeiten.

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.