„Dinge zu besprechen“Leih-Klub lässt Kaufoption für FC-Flop verstreichen

Rasmus Carstensen im Trikot von Aarhus GF.

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Rasmus Carstensen ist in Dänemark frisch gebackener Meister mit Aarhus GF.

Beim 1. FC Köln konnte Rasmus Carstensen nicht überzeugen, in der Heimat hat er sein Glück nun offenbar wiedergefunden. Damit er bei Aarhus bleiben kann, muss aber noch eine Hürde überwunden werden.

Bei den Leihspielern, die dem 1. FC Köln zum Klassenerhalt verholfen haben, herrscht inzwischen Gewissheit, bei den Leihspielern, die der FC auf Reisen geschickt hat, dagegen noch nicht.

Dort gibt es noch viele Fragezeichen. So ist aktuell noch nicht klar, was beispielsweise mit Jaka Cuber Potocnik (bislang Rot-Weiß Essen) oder Jusuf Gazibegovic (Sturm Graz) passiert.

Aarhus will bei Carstensen nachverhandeln

Und auch die Zukunft von Rasmus Carstensen ist überraschenderweise noch nicht geklärt. Denn sein Leih-Klub Aarhus GF ließ die Kaufoption, die dem Vernehmen nach bei 1,2 Millionen Euro lag, verstreichen.

„Das Datum, das in der Option stand, haben wir nicht in Anspruch genommen. Das liegt daran, dass wir der Meinung waren, es gäbe noch einige Dinge zu besprechen“, sagte Sportdirektor Carsten V. Jensen dem dänischen Fußballportal „Campo“.

Der frisch gebackene Meister würde Carstensen gerne behalten, spekuliert aber auf eine niedrigere Ablöse. Ein ähnlicher Poker war letzte Saison noch schiefgegangen.

Da wurde der Rechtsverteidiger Meister mit Lech Posen und überzeugte ebenfalls mit starken Leistungen, die Polen wollten aber letztendlich nicht die Ablösevorstellungen von Thomas Kessler erfüllen.

Das soll nun in der Heimat anders werden, Aarhus ist weiterhin gewillt, Carstensen fest unter Vertrag zu nehmen, der Dänen-Klub hofft lediglich auf ein Entgegenkommen der Kölner.

Dabei ist Jensen zuversichtlich, bald eine Lösung zu finden. „Der Dialog ist gut, ich habe einen guten Austausch mit Köln. Und das Ziel ist natürlich, dass wir eine Einigung erzielen“, sagt der Sportdirektor.

Sollte der Deal aus unerfindlichen Gründen dennoch platzen, müsste Carstensen erst einmal zurück nach Köln. Eine Zukunft am Geißbockheim hat er aber nicht. Der Däne konnte nicht nachhaltig überzeugen. Nur aufgrund der Transfersperre sah man sich damals dazu gezwungen, die Kaufoption zu ziehen. Insgesamt stand Carstensen nur 28 Mal für den FC auf dem Platz, bereitete dabei einen Treffer vor.

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