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„Dann wäre es total eskaliert“ Darum blieb Christoph Daum bei der Attacke gegen Oliver Pocher so ruhig

Oliver Pocher, Mola Adebisi und Christoph Daum als Promis beim Boxkampf von Felix Sturm.

Mola Adebisi und Christoph Daum saßen direkt neben Oliver Pocher, als dieser am Rande des Sturm-Boxkampfs am 26. März 2022 geschlagen wurde.

Comedian Omar hat sich dabei filmen lassen, wie er auf Oliver Pocher zugeht und ihm unvermittelt eine harte Ohrfeige gibt. Augenzeuge war Christoph Daum, der die Szene im Interview schilderte.

Eigentlich wollte Christoph Daum (68) nur den Boxkampf von Felix Sturm (43) gegen Istvan Szili (37) in der Dortmunder Westfalenhalle begutachten. Doch plötzlich war er mitten in einem fast noch wilderen Geschehen abseits des Rings. Der Erfolgstrainer saß direkt neben Oliver Pocher (44), als dieser selbst von Comedian Omar geschlagen wurde.

Gegenüber EXPRESS.de schilderte Daum, was sich am Samstagabend (26. März 2022) im VIP-Bereich am Boxring ereignet hat.

Christoph Daum über Angriff auf Oliver Pocher

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Wie haben Sie den Vorfall erlebt?

Christoph Daum: „Wenn ich mich richtig erinnere, war gerade die Pause zwischen der zweiten und dritten Runde des Kampfes. Felix Sturm blutete aufgrund seines Cuts bereits. Ich wollte mich eigentlich auf den Kampf konzentrieren, plauderte ein wenig mit Oliver Pocher, als wir plötzlich selbst mitten im Geschehen waren.“

Haben Sie den Angreifer kommen sehen?

Christoph Daum: „Im VIP-Bereich herrschte sowieso ein Kommen und Gehen. Viele Menschen in schwarzen Jacken liefen hin und her. Aus dem Augenwinkel sah ich, wie sich ein schwarz gekleideter Mann näherte. Als der plötzlich vor uns stand, dachte ich, dass er auch ein Ordner sei. Wie aus dem Nichts schlug er Oliver ohne Vorwarnung mitten ins Gesicht. Es klatschte lauter als die Schläge im Ring.“

Wie ging es weiter?

Christoph Daum: „Oliver hat das einzig Richtige in der Situation gemacht, ist aufgesprungen und hat sich in Sicherheit gebracht. Wäre er da sitzen geblieben, wäre die Lage total eskaliert. Der Täter rief ihm noch hinterher: ‚Komm raus‘ und wollte eine Schlägerei anzetteln. Wir waren nur noch geschockt und haben uns fragend angeschaut, was das denn jetzt sollte. Der Angreifer wurde dann abgeführt. In meiner Nähe saß Hans Mahr (Medienmanager, d. Red.). Der hat richtig Theater beim Ordnungsdienst gemacht.“

Fühlten Sie sich selbst auch unsicher?

Christoph Daum: „Also die Atmosphäre war schon die ganze Zeit ziemlich aufgeheizt. Da flogen Bierbecher, da wurden Sachen gerufen. Zwischenzeitlich ging es schon drunter und drüber. Richtig Herr der Lage waren die Veranstalter nicht. Was da alles hätte passieren können. Im Nachhinein müssen wir ja schon fast froh sein, dass Oliver ‚nur‘ einen Schlag abbekommen hat. Er hat immerhin keine Verletzungen davon getragen.“

Viele wunderten sich beim Betrachten des Videos, dass Sie so ruhig geblieben sind.

Christoph Daum: „Das war einfach der Schock. Mit so etwas kann ja keiner rechnen. Nach dem Angriff war ich auch nicht mehr richtig bei der Sache beim Sturm-Kampf. Da waren wir nur noch abgelenkt und haben gedacht: Was spielt sich denn hier ab? Egal, welche Hintergründe dieser Angriff auf Oliver hatte: Wir müssen uns noch vernünftig unterhalten, Gewalt kann doch nie die Lösung sein.“

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